Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 181 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/4926451-6352289-6352366--0593-4926717- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
i wird tegori pcrlui nö ' — 181 f" ■ ' — heraus mir uiis aus dem Fugendverband. 'Tic Meile 'ila* c mildert die 2ad)t etwas und sagt: „Heraus aus dem Jugenddürfte etwas dareilig fein: mau kann nicht wissen, ob das oppotzuin ist, aber wir svollen wenigstens aus den Vereinen, heraus-, geben, die nns in der Hentralvereinsjache nicht willfährig sind. Tie Tritten — und das sind wohl die treuesten Freunde des Verbandes — sagen: Wir werden in ernster, dringender und nachdrücklicher Form aüf dem Telegicrtentage, als dem gegebenen Forum, unseren Standpunkt vertreten, werden dafür sorgen, daß, unser Standpunkt zum Ziege fomii.t, aber als disziplinierte treue Fugendverciiller werden wir uns der Entscheidung der Telegicrtentagung beugen. zlierchrte Freunde, wie die Antwort, auch ausfallen mag, wir baden uns lediglich zu fragen: Erstens: Was frommt unserer Bewegung! die eine Zusammenfassung der Fugend sein will, die das allen Fudep Gemeinsame betont, und zweitens: Was frommt der Entwicklung! des gesamten deutschen Füdenlunis, dessen dienender Teil wir sind sind die wir uns als Fugeudverbaud apders, auf anderen Gruudlager ausgebaut, denken, als manche Anhänger extremer Parteien.' Hingegen hat uns absolut gleichgültig zu sein der Terrorismus, der' etwa aus irgend welche Telegierten ansgeiibt worden ist oder vielleicht nach! er ausgeübt werden soll: ebenso gleichgültig hat nns zu sein ' die :> ngsr vor irgend einer, sei es heute oder irgend wann, erfolgenden Tcm uistration oder Tenionstratiönchen. Wir haben nur das eigene Gew sic» und unser Gefühl als disziplinierte und liebevolle Mitglieder des Fugendverbandes zu fragen. j Nim aber eine Vorfrage, meine verehrten Freunde: war, cs nötig, lins heute vor eine solche Entscheidung zit stellen? tZurufe: Rein!) Mußte unsere Tagung, die uni desscntwijllen unser ganz besonderer Ztol battl, die zum ersten Male nach außen habe i uns entwickelt, wir haben uns auf Fugendpflegearbeit gesunden — mußte die war, weil sie sich nur mit sachliches Anträgen zu beschäftigen dokumentieren, sollte: Wir dem einigenden Poden der se Tagung unter allen Uui- 'täni en durch die Beratung solcher Anträge ihr Kennzeichen erhalten? M n ß t e n gerade wir z u ui 3 i e n i st e n und Z e n t r a l v e r c i n b l richtig! lebhafter anhaltender Beifall.) Lkeine Freunde! Vor einigen Tagm hat eine Sitzung des großen geschästsführenden Ausschusses des' Vertandcs der dcutsck)en Fudeu stattgefuiDeu, in dem der Zionismus vert cten ist.- Tort ist diese Frage nicht aber sind diejenigen, auf deren Rücken werden soll. Härte inan, sich nicht sagen Resclutiou des Zentralvereins, mag man vre k t i s ch alles beim alten g e b l i Rech t, Fhnen kund zu geben, daß bis zmn gestrigen Tage aus Her 35 0tK) Mitglieder zählenden Organisation des Zentralvereins dent I scher nich bab« <Ztur in bock zwischen e n u tz t werden? (Sebr angeschuilten worden; wir dieser Streit ausgefochten dürfen, daß doch durch die sie billigen oder verwerfen, i e b-'c n i st? Fch habe das Staatsbürger jüdischen Glaubens insgesamt trotz heftigster Agi alion nur 101 Mitglieder ausgetretein sind! Ta können'Sie es übel nehmen; wenn ich den Satz in der Gegenrcsolution der Zionisten nickt ernst nehmen kann, der sagt: „Tie deutschen Zi.onislen n bisher im Zentralverein die Vertretung der staatsbürgerlichen