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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 179

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 179 (sequence 20)
Language
German
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— 179 — glreder ciinit'faiiiu’ii/ sondern wir argnn trglvereins willen, oder durch die Beredjsamkeit seiner Vorstandsmitentierten: Tie einzige wirk- ' Skampfe nicht (5inanzlp<->tionskampfes niit sai^ne Trganisation ini staatsbürgerlichen GleichberechtignngSko ish der'Zentralverein: wir gründen kein:» Zngendverband, der nhch ansten hin auch das t'Roment des Einanzlpationskanipfes scharfer Temlichkeit hexvorhedl: diese Hervorhebung, glaubten wir gerade dadurch erreichen zu können, das', ivir den Zentralverein trotz der geänsterien Bedenken einstinunig in!>en Verbandsvorstand hineinwöblten. «Lehr richtig!' Tas steht hist irisch fest und ich erbitte wir nr die svrage: Lind Gründe- Zenlralvereins sich seil jener ein paar Lätze spreck>en Inhalt nachher nicht ettva legen: denn ich lehne es eiste Widerlegung nur von solchen 5,'entgn, die dgbei waren, oder die das betreffende Material geprüft haben (5s erhebt sich daher für uns jetzt n däfür anzufiihren, bar, der Charakter des Zeit geändert Hai? Nu» werde ich und bitte dringend, ixif; Lie deren als meine eigene Ltellnngnalmie auszr absolut ab, und Halle es für - durchaus verderblich, wenn wir uns hier überhaupt in diesen Ltreit zivischen Zionismus und Zentrglverein einiuiichen. (Beifall.» 5b die Resolntign berechtigt war oder nicht, gebt uns liier nichts an: das ist eine Angelegenheit des Zenlralvereins und eine Angelegenheit der Zionisten. - Zch will jetzt nur kurz üarlegen, wie von jeiken des Zentralvereins diese Rejotution begründet worden ist, und ich benutze in meinen folgenden Lätzen nur offizielle .Unndgebnngen des Zentralvereüis lind nicht etjva gelegentliche Aeusternngen von Tisknssionsredner». Ter Zentralveroin betont, das; er seiner Auffassung nach d-um die Annahme der Resolution genau'das.bleibe, was er .bisher-war. Leibst die Gegner u üstlen anerkennen, das; die neuerliche Resolution düs Zentralvereins-nichts weiter sei, als eine absolut offene, ehrliche Zstterpretation des jo viel kommentierten >5 1 des ZentralvereUisslhtnls. Ter Zentralverein sagt weiter!— und das ist insbesondere in der letzten Rümmer seiner Zeitschrift in offizieller Blesse erklärt worden —, das; er es sich energisch verbitte, wenn man etwa ans feiner Resolution ein Wort gegen d e n . Zionismus l eransleie. - der auf dem Boden des 'Baseler Programms lstebe: sondern'die Resolntion richte sich nur gegen d e» Zionismus, der in letzter Zeit von einzelnen in Aufsehen erregendem '.Raste vertreten wurde, und der —.entgegen den offiziellen chnnbgebnngen des Zionismus —chagte: „Wir sind nicht Teulsche, wir! sind finden: wir gehören nicht zum deutschen Vplke, wir sind hiev Gäste im fremden Wirtsvolke: die jüdische Religion ist uns gleichgültig, sie erhält das Judentum nicht, ist ihm mich nicht wescnsnotwcndig." Tiefer Ltandpnnkt ist weder ien>.a>s Partei als solcher, noch überhaupt von -der über, der zionistischen Partei geteilt worden. Ter Zen vc n der zionistischen w egenden Mehrheit tralverein — ich spreche noch immer nicht in eigenem Namen! — sagte sich: Gemäst £ deutschen Volkes erringen: wir glauben, das; es uns als Valksfremden nicht zusteht. lind Z onisten, haben uns 1 wollen wir -unser Recht als Angehörige des der Zentralverein sagte weiter: Tie bisherige offizielle zionistische Partei, die Kundgebungen des Gros der deutsche': bisher in unserem: Tätigkeit nickt gehindert: wir

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