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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 171

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 171 (sequence 12)
Language
German
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— 171 ,ttc lung Ccffentlid)fcit wartet auf die Antwort der Dclegiertenversammin dieser Frage. »vollen die Antwort nicht z^ lange hinaus- Zögen,, und insbcjondepe soll sich diese überaus bedeutsame Äeratugg vor nner srischeu und vollzähligen Telegiertenversaminluilg vollziehen. all.» Es ergeht mein dringender Wunsch -an diejenigen Damen und Herren, die enva.anderer Meinung sind, diesbezügliche Bedenken seht nicht in einer Geschäftsordnuiigsdebatte vorzubringen. Wir haben, uns die Sache reiflich überlegt und alle in Betracht kommenden Faktorei, sind der Meinung, das; »vir so dis! Verhandlungen des Telegiertentagcs am besten fördern. ' )ch freue mich, feststellen zu können, da!st kein Widerspruch erhoben. worben ist. Wir kommen daher zur Beratung der Anträge Kiel und Berl ar. Als erster Redner erhält das Wort zur Begründung des Airträg, s Kiel -Herr Goldschmidt-Kiel. Ich selbst werde,dann im Namen des Verbandsvorstandes zu dem Thema sprechen un^^ Ihnen eiire bestiminte Stellungnahme namens des Verbandsvorstaüdes Vorschlägen. sich habe iroch eine persönliche Bitte. Wir stehen vor einer sehr ernsten Tagung. Es treten vielsach Anforderungeir. an Sic, speziell aber an die Leitung heran. Ich werde hier jeden Augen lein und Zettel mit den nichtigsten Dingen belästigt mög iclist zu unterlassen und mich mit kleinlichen elick durch Brief- Ich bitte, dies Dingen zu verschonen. Ich bitte ferner, es mir nicht als Unhöflichkeit auszulegen, wenn ich arif alls: Zettel, soiveit sie nicht geschäft mrdnungsmäsiige Tinge betreffen, uickit reagiere. Das Wort hat nun „ehr Herr Goldfchm dt. lhvldschmidt .giel: Meine sehr verehrten Damen habe Ihn bint und Herren! Ich hier einen Antrag unseres Mider jüdischen Iugcndvereins zu ver^- tretejn, der Ihnen gedruckt vorliegt: ,Ter jüdische Iugendverein Kiel beantragt, tralvereins deutscher Staatsbürger jüdisckien G stände des Berbandes der jüdischen Iugendverfine Deutschlands zu streichen. Bevor ich diesen Antrag sachlich begründe, kann den Sitz des Zenaubens in, Bor-, ich nicht umhin, u die Geschichte, die dieser Antrag in seinem khrzen Äben schon r sich bat, zu erzählen. Ungefähr am 10. April teilte unser Vorsitze, der dem Vorstände des Verbandes mit, das; der , jüdische das; er.aunervcm erhielten wir am. Iugmdverein Kiel diesen Antrag gestellt habe und mich zu seinem Delegierten ernannt habe. Darauf 11. April folgendes Schreiben unseres Verbandsvofsta'ndcs: ■. „Sehr geehrte Herren! Unter Bezugnahme auf den in Ihrem Schreil'en von,-13. zum Delegiertentagc gestellten Antrag bitten wir um Abschrift eines Protokolls der Versammlung, in welcher der betreffende Artrag angenommen worden ist. Handelt es sich um eine ordentliche oder um eine außerordentliche Generalversammlung? War die Tagesordnung und speziell die Beratung des Antrages vorher angekürdigt worden?" Ich must namens des Kieler Vereins unseren-verehrten Vorsitzen! den fragen, woraus er das Recht hierzu herleitet. Bezüglich der einen Frage, ob es sich um eine Generalversammlung har dett, hat der Herr

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