Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 5 (1.5.1913)
- Date
- 1913-05-01
- Page
- Seite 152 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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152'— di. endlick: das »ulturniveau der großen und ganzen vielsack ein der demscken ^uden. Demciirsprechcnd wird von der 3^itc istlicken ausländischen ^ndc» verlangt, daß gewisse >tautelcn gegen lue vcrmeinllichen Gefahren, die ans diesen Erlvägungcn resnlliercn, geschasscu werden, und daß aktives und besonders passives Wahlrecht den Ausländern nickt unter gleichen Beding ungcn sollen n die zuerkaniit werden dürfe, tvie den inländischen Hilden. Die erjiercn vorien werden, um sich erst daller zunächst einer Karenzzeit unter Verhältnisse der deutschen Gemeinde» dürinisse zu informieren. Die sollen se euer, um den Möglichkeiten zu e begeg- ■iicn, die aus der leichten Z'luktuatioi: curspringen können, materielle Garan tien >är die dauernde Erfüllung ibrep Pilicktcn gegenüber der Griiseinde. das müßt >lavkionen, leisten. Vom rein objektiven Dtandpunkt iberten alle diese Beiürchtungesi und Mittel der Mritlf kaum üandbalren. Crii Boden nickt geübt werden. Es genügt, :vas von den Befürwortern der absolrl ise Kritik soll liier aber aus neu ratein rein referierend das hervorzvheben, ten Gleichstellung der auslän nsckcn ^ndcn binsicktlick der Genieinderechte mit den inländischen Glanbcnsgcnonen vorgebrackl wird. Es iir im Grunde und guijndische Prinzip, daß gleiche P Es tverde in den (Gemeinden den ausle eben der PiliMken, die die inländischen erlassen, wie käme man dazu, ibncn ein Titelchen der Rechte vorzuPi ten e Die Gekabr einer Majorisieriiiig bestelle nickt, bisller sei auch kein solche Hing des Waalreckls iviirde mit der Drcuerpslickt der Ausländer nicht in Ein klang zu bringen sein. Wenn die »arer neu Aiiziellcnde erst die Perllältnisse und Zustände in der Gemeindc cnnen lernen solle, io sei nicht ersichtlich, ive a i! I ä n d e r ist, nickt ebcnsalls erst die neu sin/, kennen lernjen solle, lind wes Hilden anbeiresse, io rechtfertige. das, selbst wenn sie größer sein soll bei den Inländern, dennoch nickt die snllnng der Verpilickiungen gegen die iliemeinde zu verlangen, da man ein Gleiches ja auch von den Inländern, ljaiien,'nickt perlangt. Vor allem läge 4ock mellr, ivollte man von deu meist armen und ärmsten unserer ausländischen Glaubensgenossen die Hinterlegung größerer Beträge zur Virausieviiiig der Erteilung des Wahlrechtes nfadjcn. Die Berschiedciilleit bcf Kulspiele arage turniveaus aber, soweit sie'nickt überlljaupt in Abrede zu stellen sei, Gebiete, das hier allein i ' c, IM anderes, als das der westliche n und die diese Aufsassungcii vertritt, einziileben und sich über deren eigentlich nur das gut demokratische lichten auch gleiche Rechte beringen, ndischcn Hilden auch nickt ein Titeln Glaubensgenossen zu erfüllen jhe bcn. llald^r Inländer durch die Aus äiidee ,yall zu verzeichnen, die VorintKalzzeit dem Zwecke diciicn soll, d sllatb der neu Aiiziellcnde, woiii er Gemeindeverllültnisse, die ihm dock s die Unitättigkeit der auslän njchcn Stellung einer Kaution für d ivciui sie selbst die Gemeind darin auch eine Härte, wein B iß de>' als e Erveriiickt ganz geiviß «ui jadisckr e I i g > ö s e in stellt, keine Rolle. ». Es ist ersreulich, daß eigentlich im äegcnwärtigen Momente diese ganzen Erörterilngcn über das Wahlrecht der rein akademischen Ellgräfter tragen. Tie meisten unserer Gemeinden )cnken gegenwärtig gar nicht daran, den bisher Allein es kann doch intiitt übersehen wierden, daß die hier berührte ipenigilens in absehbarer Zukunrl dock Ausländer in den Gemeinden bestandenen Zustand nun zu ändern. leicht aktuellen Charakter er eine» ,;rage angen.