Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 5 (1.5.1913)
- Date
- 1913-05-01
- Page
- Seite 153 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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— 1^3 kann. Tic größte Gemeinde Deutschlands, Berlin, mit ihren löO f>00 jüdischen Seele»,' unter denen sich viele Tauscstde Ausländer befinden, ivill; ipie in einer der letzten Repräscntantcnsitzungcn vom VorstandStische Mil aller Bestimmtheit erklärt wurde, schon sehr bald in eine Generalrevlsion de» Gemeindeftatuts eintreten und dabei außer einer Reförm des Steucüerhebungs- . modus mid) eine Abänderung des Wahlrechts 'in ernste Erwägung ziehen. Ebenso hat eine Reihe anderer Gemeinden die 'Absicht, demnächst Wahlrcc itsänderungcn vorzunehme». Tarum wird es gut sein, wenn man den hiei behandeltem Gegenstand nicht ganz aus dem Äuge verliert. Eine kleine „lteform" des Wahlrechts hat Berlin - übrigens dieser Tage eing'eführt: die Verlängerung der Wahlzeit astf die Stunden von 10 Uhr oormittcgs bis abends 8 Uhr und die Ermöglichung der Wahlteilnahme auch für solch e Wähler, die ihren amtlichen Stimmzettels den ihnen die Gemeinde zugesanbt hat, verlorjc» haben. Bisher führte das zum Verlust des Stimm-1' rechts. Dagegen wurde die Einführung der P r v p o r t i o n a l w a Hst zur-- zeit abgplehnt. Tie meindestatuts nochmals Proport onalwnhlsysrem svrage wird aber erst bei der Generalrevlsion des Ge- Hamburg, Ivo daseingeführt ist, geprüft ivcrden. Äußer! bei den jüdischen in Geunjindewahlcii besteht «js freilich bisher in keiner religiösen >lörpcrichaft. Tort in Hamburg aber licken, in der Tat auch, wie man weiß, ganz! besondere VerhaUnisse vor I '?(. J a c o b h. . I . ' I , f, ' , ' l