Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 5 (1.5.1913)
- Date
- 1913-05-01
- Page
- Seite 134 (sequence 7)
- Language
- German
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— 134 — nu dem Lapiialismus leichter;tut inten '4>robnftxolt5- . und (tJrofclnakiöelvfletuerben, allein die fnninilimuiie Wirtscbgftsmelltode nid.t dem qtc. V Pec 1 cüc* uiiu ude ne int die um cn Inn die ti Jjcr, obe und Inlar dsg^schäst mit Lolonialwarer. Leder und scinm Nohpst Duften, Baumwolle, Metallen usw., in das er sich allerdings mit de frühzeitig;,icnttid> rege entwickelten hansc atisctten Handel teilen inu Ebenso iaien »bin die Birquickungen zvischen Handel mrd Fina^r geschäst, dse ötzn beiden Haupteleinenlen seiner ursprünglichen tätigung besonders _out entgegenkamen der G e t r e i o e h a n d und das (Grundstücks ge schüft. besonders in dem letzten schäftsgebiet, wo es schwere Liegenschaft swerte zu mobilisieren, satzfähig zw machen und zu sruktifizierer galt, bat der abstrahiere Necbengeisk ded jiidisctten Latismanns iudi dazu beiger ragen, e ipielend leiichte! Technik der GrundstücksVerwertung und Grundstii>k sittanzierujtg zu finöeit, die leider vieltech zu schlimmen Auswiichs' zu ungesunden Werttreibereien und da itit zu schlechten Wobnttit; Verhältnissen in unseren Gros;städlen gesübrt bat. Hann man die Wirksamkeit des ji discheu Geschäftsgeistes diesem (bediele nicttt mit nngemiicttler jsrende betracitten, so sind imrnuirK, die gegeit ilnt in einer anderytt Beziebuttg, itameittlich sogenanNten Mittelstandskreisen, mit erbitterter Tcbcrfe erbob .worden sind, nicttt olme weiteres absc'berecbligt zu erkläreit. Bkatt kr es bedauern, das; die Gros;organisation des Tetailgefchä üs durch Waren- und Lanfbänser die noch vorhandeneit Neste des städtische Wldiitelitandes, der kleinen Tetaillettre und Handwerker (Tchnei Tchnhmaäteat usw.) immer weiter zjiriickgedrängi nnd in Angestellte o unselbständige Lobnarbeiter umwbndelt. Genan dieselbe Erscheimsi findet sich äuctt auf anderen (bebieten des gewerblichen Lebens, tectmiscbbn".L>andwerk und int Baakgewerbe, wo sie — wie wir sei tverdeir — nicttt vorwiegend aus iidischen Einflns; zurüclzusübren Tie Gros;organjsation des Tetailgeschäfts ist vielmehr die logi Lonsegneit; des allgemeinen wi lscttaftlichen Umwandl angsprozejf;nnt (bros;belriebei wenn sie auch später durchgesiibrt wnrde als bei lichen und nötiger auf il'.n aiun'iiji io kojinte doclt eutbc!ireit und mit ihre« primitiven Meibodetit nicttt allein in einer auf ganz ande rationeller Basis orgaitifierten Wirttchastswelt bebaupten. Tie Ward und »wisbänier sind keine willl ürliche, zur Erdrosselung der .La knrren; vestimmte Erfindung der jüdischen Unlernebmer. sondern las Ergebnis einer logischen Iorrbildutg des kapitalistischen Tystems ze> weien. Tie sind nicht aus Uebermut, sondern aus ^kottrebr entstanden, und die Quelle ihrer Erfolge ist nicht so sehr die TkrupeUosigleit ihrer Unlernebmer. als die Unzulänglichkeit der veralteten Methoden des .Tetailgeschäfts gewesen. .Loi seanent in ihrer t'lrt ist die Tozialdemotratie, die den .Lapitalismus an feiner Wurzel augreift. inkor ieguenk aber die antisemitische Mit elsraudsdoktrin, die »rupp und las .Lobleitumdikgl als die böcttste Blüte der Nation preistz aber in len ..jüdischen" Warenhäusern eine national?-Gefahr siebt.. Tas zweite grosse Gebiet unseres Wirtsch^tslebens, an; dem das Indeutiim am Beginn und bis weit hinein in die kapimlistiiche Wirtscltastsevoche die Iii trung gehabt bat, ift das B auf g e i ctt ä s t.^Tie aus dem Handc l in Waren und Getfeide, aus aeu r >g im eit ist. i che es }en en: ich rer ix n-