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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-04-01 · 4 (1.4.1913) · p. Seite 108

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
4 (1.4.1913)
Date
1913-04-01
Page
Seite 108 (sequence 13)
Language
German
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I — 105 — dienen tbi» lcöiglid» zur Propaganda ind zur Auffrischung der »asse. Aue denn Weihnachlsfest werden geistliche wieder gesungen und zwar nur wiche. die so ins Volk übcrgegangen sind, d> tz inan sie als Volkslieder bezeichnen mutz. Das ganze Wesen der Weihnachtsfeier ist bei der idealen Tendenz des Wandervogels so wenig konfessionell und das Vcrbalien der Wunder, oogel so trinr kameradschaftlich. das; ein Fndc dabei durchaus nictn in einer peinliches Lage ist, sondern sich-beim sch süblcn mutz, vorausgeselst. datz er nicht selbst ei» Vorurteil mitbringl. Tie Lonnwcndseiern iverdcn asls ftcöcnffejtc an die Litten und Gebrauche der Ureinwohner unseres deutschen Vaterlandes, nicht als religiöse Feste geleiert. Tic christlichen Wandervögel denken dabei so wenig daran datz sie von den Germanen abstammen könnten, wie die Faden. Aur weil die Ureinwohner der A'atnr am nachm n standen und wichtige Aaiurvorgänge zu den Weitem zu welchen diese in ui serem Paterlande staunnden. feierten bar der Wandervogel dceie Feste -inst ciioiniiicn und seieri sie w. da»; jede Üidische Wandervogel, der die Fdee des Wandervogels begrirken bai. i e mu ganzem Herze» milseierst kann. A I b e r t L o o i e . aönigstserg. l>>eivitz sollen sich die Ftiden nicht rubinlicheriveise inchl nach dem Glaubensbekenntnisse kragt, ist eegrügen. wenn Fudcn gegebcnensalls Gcrade durch würdiges Auftreten ui d Wirken in christlichen >>tren'en der einzelne am meisten und wirk»' arbeiten, lrs sind mir viele Fälle, bekannt, ivo einzelne Fuden in' eori bescheiden sind, ohne feige zu sein Wandervogel recht sehr zu. , Gerade eine solche gesunde lind d nicht genug betrieben werden' Tei Behauptung aus. es stünde uns nicht zu leben, die Landbevölkerung sei du .indrängcii, aber da d>.r Wandervogel an ihm möglichst zal'lreich leiin. mfrcn dem Antisemitismus cnr ZU binen tann gegen, lieber otrcisen, .Vereinen usw. sich großer Liebe und Achtung erfreuen, iveiin >ie iekes trifft auch für die Inabuie am Ter Verfasser des Artikels „Ter warnt die»»jildische Fugend davor, ii oielmebrb er sordeVi die jüdische Fug j-u halten. Als Grunde fuhrt er an enliche Lache, wie das Wandern, tani Herr Verfasser stellt die sonderbare an, mit den Bauern und ihren «Litten r ch w e g antisemitisch. Grau, grau in alle Theorie', die in dem Aufsave lntwickelte ganz besonders irrig. Tie LauSbevölterung ist durchaus nicht ,.d irchweg antisemitisch": einem jildischei Wandervögel gegenüber ivird sic sich »ielleichr zuerst ein ivcnig zuriilklialtenl benehmen, wenn die guten Leute aber merken, datz sich der Fude ebcistL harmlos fröhlich und anständig benimmt wie seine Gefährten, werden >i, keinen Unterschied machen. Lo sind alle Gründe, die der V»rsasser für die Verfechiiing seiner A» sich! anfiibrr. nicht stichhaltig oder irrig. Was soll inan;. V. ,u de Vebauplung sagen, eirrtFude könne mit Bauern über schetzbaite und ernste Tinge nicht plaudern und mache der Verkehr seiner »aineraden n ii dei Bauern uninöglich! Tas bat sicherlic, allenthalben nur Ztopfschiitreln erregt Mehr als uhi Fuhre sind verilo »cn, seitdem die Humanität und Tote ranz, von Lessing und Gleichgesinnten entsachk, ihren Lie^eszug angetretc» haben. Lollrn die Fudcn i'ich selbst ebt neue Ghetloinaiicr» bauen 'k A r r h u r Bi u l I e r . .^a ll e Wandervogel und diö jüdische Fügend den „Wandervogel" elnzutretc», ödest nd aus, sich von dieser Veiveguug ser i

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