Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 4 (1.4.1913)
- Date
- 1913-04-01
- Page
- Seite 104 (sequence 9)
- Language
- German
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Derbthcit licht ne nicht danieder 2 c c I e i ü 11 r i p r ii n g l i di r c 104 — Wie lulltet Du» '-l'Otum De» IuDeutu m »?. Tas Judentum, Das biblische, Da» talinudisdie, Da» irndstalinuDische, sagt: Wohl krankt Die Menschheit an 3ünden. Aber todkrank Durch Satanslist liegt iie nicht Dan ieDer. *3 a i a n. selbst wenn er e r i st i e r e n würde, h a t keine liebe rin acht. Todkrank an Erbsünde, an unbeilbarer Ler- Denn eines jeden Menschen i n. Einen Erlöser, wie da» Christene in u st ttun fl n i g e olle 3 elbstverantw o etbiich g e d a dt t, D i e e i turn ihn Denkt,-Dürsen wir nicht iahen: Denn eine jede 2 eel n o r, ih'rem G olle Die v ■ übernehmen. 2 a » i st. st thif :W ö fl I i d> t c i r. Und wenn Die 2cele mit ’ i t i 1 i cii e Jv r e i h e i t. 3 i c e n 11 a st e n, non der 3 ii xi D > _ . r ii'.i ch u u r e b e u. i ic Ute st r e f\ fl e f h i i di q e D a di t. Di 2o ist Die Ethik Des ^udent ^jnm-j nicht flleidn, der diriftlidiet ker diristlichen. ’ "" Ciiotte»iDec und Ethik vereiiügen nd' im M e s s i a u i » m! Den — von Eoben Darfleleflten — tiesgreisenden llnteridueD iinDen belastet ist, bleibt ihr Die h n t D i c st r a f t, i i di selb st j u b i n w e fl D c m h e i 1 i fl e it o 11 e T t u n D Die P s l i di t. Ta s i st, eeinzigeM ö g l i d' f e i t. im», soweit ihr Die Ethik De» Chkisteniihcrlegen, wie Die jüDi'die G gresiDee r». Um stoischen ',u for- , Dem christlichen und Dem,. jiiDii)dien Messianismus präflnant titulieren! j; Tein .E h r i st outu in. ist hie M'eusdiHeit nur 'Die 3 u m jiii e D e r 0 :i D i n i D u e*n; denn dein ^nbividtiuin gilt Die Erlösuna Ta» n o e n t ei in Denkt Di e Mensdiheik alsGan z e », als Die Einheit, au» Dci üdi Der eil jclne stint MensdiHeitsindiviD itim entwicteln soll. Tie jiiDisdi-messianisdie McnidiheitsiDee, wenn von Der Menschheit zur leirenDen ^Dee erhoben, must ergeben: Tie 3taalen, Rechtsstaaten, Die Völker und Die vOidividuen verbündet, alle im Tienste de» ethischen Monotheismus, im Tienste iDeiler Vervollkommnung. Nur eine 2fiye konnte geboten werden. Nähere» rinDet der Veicr in meinem Vndie: u De n t :t in u n D E b r i st entum i t i h r e n U it t e r i di c i^D u n g »lehre n. Eine kurze' T a r stell u n g für Die Gebildete n."*) „Eine kurze Tarstellung"'bedeutet: E» linD., weil für Eaien mitbestimmt, niäit langatmige Unters lidmngen. Tie Zitate werden fast nur in der Uebersetzung wiedergegeben Selten, wo e» eben notwendig schien, vird aus Dem Urtert zitiert, aber nur wenige Worte, mit beigesügtei Uebersetzung. Tie Arbeit beruht aut langjährigen, eingehenden Studien der weilschichtigen L'catcrie. Ter 2tosf ist Derart verteilt. Daß ei te klare Uebersicht sid) darbiet« t, dast Die jüdisdien und Die christlichen Ansdiauungen plastisd) hervort'rrten. ^n Diesem 3inne sind noch Resüinsts beigefügt. Tie Auseinandersetzungen sind streng sadstid, gehalten, lfm es so auszudrücken, nidst der Ber- 3ad)e selbst soll reden.! Rablniicr in Llrasburg (Wcj,vr>susten . fasset, sondern ausfchliestlich di ) Dr. «. P i ck. Griducficn Mi o- .fiaufmc nn, Frankfurt a. M.