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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-04-01 · 4 (1.4.1913) · p. Seite 105

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
4 (1.4.1913)
Date
1913-04-01
Page
Seite 105 (sequence 10)
Language
German
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Umschau Politik Die rumänische Jubenfrage. der Ein namlinftcr Journalist und hcrvo nii>e »at uns die »Nihstc1,l-Ndc» Ausführ > Jn den 'Wirbel der Ereignisse aus dem Balkar Schicksal - von Hunderttausenden . unserer Stamm gerissen. Richi nur. daß sie schwer, wohlj mit am Schrecken der- >trchgcs gelitten. Unzählige von ihnc tancu gewesen nich sich als solche wohl Ifühlten, bckc schweben noch in Unsicherheit, wen diele Herren sc schasilicke Erinenz, ihre soziale Lngc, ihrä politi lverden. Dies gilt von den Juden in Saloniki, die sch mai, es gili nock mehr von den Juden jn Silist Dc brudscha. dem Gebiet, das voraussichtlich von Petersburg Rumänien zugesprochsn wird. Es b dringlichen Erörrcrungen von cinflutzrcicher Seite au1> im englischen Parlament. Aussicht, dag die P» inanen lverden! sollen, von dem Sklavcnregimh niickien Bruder seufzen, nicht betrosscn ivprden. des Innern und! der Gesandte Rumäniens »n Dl ucke der öksentlichen Meinung' Europas dah bereits 'gemacht. Es bleibe, dahingestellt, welche chungen zukommt denn, wenn die zu annektiere! i a r c P e r s o n mit den politischen Rechten, dic Uiilerlancnverbande genossen, übernommen wordei beschränkte .stonze sion, die die Giltigkeit der Horr ge eue auch in den neu anfallenden Gebieten nichi Hiervon abgesehen aber mutz daraus auimerls mir diese:« Zugeständnis das eigentliche Problem, apoell Rumäniens an die Mächte zur Erörterulug Sciirilt gefördert ivordcn ist: Mit Fug und Recht aller Länder verlangt worden, das; Rumänien, dä> eiien Schiedsspruch zugunsten seiner Färdcrungcr od 'v doch gleichzeitig die Versprechungen etfülle, die noinmen har. Es ist ganz selbstverständlich, datz die di> neue Balkankrisis für Rumänien erledigen könu Saldo beglichen hat, der aus der vorigen Kri :m Sinne vollkommener Gleichberechtigung der t'lr tragevorgeschriebe» hat, inutz jetzt aus der Ltzelt d immer hat sich die Bukarcstcr Regierung diesp inutz jetzt energisch daran erinnert lverden. jeder beteiligen, der internationales Recht Ilijrecht lverden lassen will. Wir wissen sehr Ivohl, datz die rumänisch ii Betreiben dieser Forderung gerade jn der chts ivisscn wollen. Sic sind unglücklich, datz »11 sie iict de n 1 Taflpnbev itcmicr der LcrhäUiißcn zur Versüßung nefteflr. ist naturgemäh auch das lillsgcnosscn mit hineinallerschwerstcn unter den ii, die ottomanisthe. llntermmen neue Herren. Viele in werden, wie ihre wirrsshe Geltung sich gestalten sorgenvoll in die Zukunft itria und der bulgarischen * Botschafterkonfercnz in steht jetzt, nach sehr einin der Heffentlichkeit und nilgarischcn Juden, welche . unter dem ihre rumä- Ter rumänische Minister London haben unter dem ingchende Zusicherungen kragweite diesen Verspre- Juden nun etwa kür sie in ihrem bisherigen so ist dies nur eine sehr enden rumänischem Judenausschltctzt. am gemacht werden, datz mit dem Vermittlungsommcn mutzte, um keinen ist in der liberalen Presse s von den Mächten heute verlangt, zuvor einmal, es ihnen gegenüber übercuropäischen Mächte nicht cii, solange dies nicht den is zu seineii Ungunsten 1 h f r « fl c , deren Lösung ikel -itt des Berliner Vergeschasft werden. Immer r Verpflichtung entzogen, ln dieser Forderung mutz, nicht zu interiiatioiialem i Jen Le »des nicht als pollwertige Bürger, sondern als das e n Juden s e l-b st von gegenwärtigen Zeitspanne. re von den Gesetzen ihres' fremde angesehen lverden,). ,

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