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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-04-01 · 4 (1.4.1913) · p. Seite 102

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
4 (1.4.1913)
Date
1913-04-01
Page
Seite 102 (sequence 7)
Language
German
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— :o-_> — i\K' Fazit laute«: X c ui I ii dent ii m, i m $e fl ch fas ö nur f> r i ft e ii r u in, i fl Gott di, absolute 15 i n l) c i t u n d die .1 o > o l II t e i-r a II s i1 e II d e II j Jetzt tritt die ziveite Hauptmacht, die E t 1) i f auf den Plan. 1. Zuvörderst das 5 i 11 e tt fl e } < tz. Losort wird die Perwnndernng wach: Ist, obgleich dcs Neue Tesameiit dem Alten Testament eitrigst zuhört, trotzdem das Littengesel ein anderes am Ehrislenliim. esu anderes im Judentusti? ,'Nun, das christliche Littengesetz stützt iicti aus das jüdische. Aber ist einigen Punkten scheint es, in einigen ist e-:- modifiziert.! Tas E b r i st e ujt u m bat von .*öaufc aus. wohl unter plalonifchvhilonischeni Einfluß. die p e s s i in i st i s ch e Färbung. Tab er 'eine L'e l t s l u ch i und! deren Gefolgschaft: das Mönchswe'^n, die 'Gelübde der A r in n r und der Sl ( u s chhei t. Tas I u d e n t i^ m ist auf seiten einer ethisch geleitete».? r h i s cfi-ii e s u n d e n L e b e u s b e j a h ii n g: Nicht Mönche, Nonnen, Klöster. Tie LinnlUchkdit nidit unterdrückt, aber keineswegs Herrin. Nick,t Abstinenz, Wohl aber Temperenz. Tas Ehegebor selbst für die Priester und Nabbiner, .v eilighaltung und Verinnerlichung oes Ehe und Familienlebens. Und den Unterhalt nicht erbetteln, wohl aber erarbeiten. Jtzder ehrenh: ftc Beruf etw!is „Großes". Keine Londerung in „Klerus und Kaien '. Tie „natürlichen Kebensordniingen" Ser Arbeit und der (ffie sind f ii t alle Die fl l e i die e tbi' cbe Notwendigkeit. Ter Prot e st d n l i s in n er sich.. Er lehrt l a n b e n s die göttliche Gnade iechtfertige vdr Gott, nickst das Tun. Tas I u d e n t iu m unterschätzt nicht die Mackst der gerecksti'gkeit. Es unterstreicht deiitniig, die „G e s je tz e s g e r e der Etbik Geforderte, als das ethisch Unerläßliche, tizismus.;tatholizis m n s n n £ i ruf feil zusammen usid bekriegen tstesetz-Zeremonialgefetz. tstnn, religio n. Auch die prolesta strebten! In Lstihrlieit ist da schließt sich an. Bald jedoch trennt g e re ch t i g k e i t": Tas Glauben an Glaubensiedock, und das ist von größter Be> ch t i g k e i t", das Tun, als das von Mit ibm Dei■ Kakbo- P rotestantis m-n s ivieüernm das Jnüentnm, die „Gesetzesveligion" jede N e l i g i o n i st G e s e tz e s - itisckst und gar die katholische. Eine Neliaion ohne Zeretnonien ist l altlos, muß zusammenbrechen. .Zn- 'ammenbreckien" lönj als Echo inji Beide wetteifern in niüssc das erhabene Katholizismus und Protestaittismns. der Anklage unter dem jüdischen Zeremonialgesev ittengesetz lusammenbrechen. Als ob das jüdische Zeremonialgesetz ulid das Littengesetz entgegengesetzten Zielen znj ü d i s di e Zere m oniasgesetz nichts anderes als :v andt e" Litte blick, sozusagen, veräißt das Judentum über dem Zeremonialgesetz das das, nach Eohens zutrefsenüem Urteil, .zange. n g e s e tz. Liehe den Labbat. Nicht einen Augen-

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