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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-03-01 · 3 (1.3.1913) · p. Seite 81

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
3 (1.3.1913)
Date
1913-03-01
Page
Seite 81 (sequence 20)
Language
German
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iKn kämen zwar anfangs kau-n ihren Wünschen Gc Andren, ober beseelt von leistet ivurdc. Tie meiste fälligen Ltatistik und Reg tonnten. Heber das im Zusammenstellung von Ii 81 . i > i führungskurs, fämtlicb für die vorgeschrittene» Schüler der denlschetl -Hauptkurse bestimmt. Ecbestanden also Ende Märzjl912 im ganzen acht Kurse. Der ausgcivandten Rübe und Lpfcnvilligkeil der als Lehrkräfte wirkenden Iugendvercinsmitgliedcr blieb auch der Erfolg nicht versagt. Tic Lernbcgidrispärlicki, schließlich aber in so großer Zahl, daß man rüge leisten konnte. Es waren Leute verschiedensten Berufs und Alters, meistRüsten nird Galizier, sämtlich im Alter von 20 bis 35 ernstem Wollen, eifrigem streben und vollem Verständnis für die Arbeit, l ie hier von deutschen stammverwandte» für sie gecii kamen schnell vorwärts, da sie mittels einer sorgstratnr ständig von der Oberleitung beobachtet werden - rstcn Halbjahr Erreichte dürfte eine kurze, statistische; terefle sein. Im ersten auf das Jahr 161 l entfallenden Abschnitt > November und Tezember) würden in 01 stunden 074 Teiln.dmer t srundenfrequenz. nickt Zahl der eingetrageiien Teilnebnier, welcklck 65 betrugt unterrichtet. Es nahmen also an einer stunde im Turckschnitl 7—> Personen teil. jviir die Zeit von Januar bis!März ließ sich eine Gesanuzabl von 161 stunden mit 1424 Teilnehmern seststelle». Mithin ergaben sich für das erste Ilnterrichtsbalbfabr der Kurse im ganzen 252 stunden, in denen die Gesamtfrequcnz 2098 betrug. Tbglcick für den sommer die Kurse unterbrochen werden sollten, mußte auf Wunsch der Teilnehmer der AnalphabetenkurS bis Mitte Juli iorigesegt werden/ Tann begannen die Serien. Am 15. Oktober >612 wurde der Ilnterrickt in sämtlichen Kursen, zin denen noch ein englischer Kursus binzukam, wicde ausgenommen und erfreut sich gegenwärtig einer immer steigenden schül.rzabl, geiviß ein Zeichen seiner Notwendigkeit und zweckmäßigen Einrichrunji. , i Lbwohl sämtliche Lehrkräfte freiivillig ihres Amtes walteten. erforderten dennoch die Miere des Lckals und die nötige Propaganda einen ziemlich Koben Geldbetrag. Tiefer konnte gedeckt iverden durch den Iabreszuschuß des Jüdischen Iugendvereins, der Lcip/ig-Loge der U. C. B. B., des Hilfsvercinö Israelitischer Gewerbetreibender des Vereins Bikov EKobin und durch pritxite Zuwendungen. Von den Tciltelunern wurde eine Einschreibegcbükr von 5tz> Pfg. erhoben, um den Anschein der Wohltätigkeit zu' vermeiden. i ( Neben ihrer unmit elbar praktischen Aufgabe verfolgten die llnterrichtsturse von vornherein auc>> das soziale Ziel, einen Ausgleich in der ivirtschaftlich und kulturell so differenzierten jüdischen Bevölkerung Kerbeizuführen. Man darf jetzt schon sagen, daß hier in kurzer Zeit einziges erreicht ivorden ist und der jüdische Gedanke, da? so viel ersebine Gcmeingefübl in manchen Kreisen eine Stärkung und Icsti.iung erfahren hat. Nack alledem dürfte es für viele' £ ne Teutschlands. an dönen gleiche Verhältnisse wie in Leipzig bestehen, wobl an der Zeit sein, dem bür gegebenen Beispiel zu folgen. Tie materiellen Ausivendungen sind nickt allzu groß und nickt gar zu sckiver zu bestreiten. Was not tut, ist das Bwußtsein der Hilfsverpflichtung und ein cnischlostener Wille, -ui Mißerfolg und Je hl schlag nicht zurückschreckt. Die, te Tradi'liost in Israel. Daß sic auck - r st ä r k ft e n Bande i st. d i e die jüdische Gemeinschaft z u'sa m m e n ba l t e n zur p-c i fT i g e n u n d kulturellen Einheit, diese Einsicht ist der dauernde Gewinn, der Lebrern wie Teilnehmern der jüdisch.-n llnterricktöturse aus der gemeinsamen Arbeit erivächst und verbleibt. der auch vor anfängliche tätige Hilfe i st a beute noch eine de

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