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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-03-01 · 3 (1.3.1913) · p. Seite 68

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
3 (1.3.1913)
Date
1913-03-01
Page
Seite 68 (sequence 5)
Language
German
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68 unseres Herzens roiöer und flöRt uns beK:nntnis. an dem das Herz keinen qin Grauen ein vor einem ('iokleseil bar. uns» Abscheu gegeit eine vertvorfene Gesetzgebung, die zu foldic i Bekenntnissen lockt." i Was Riester bier in erhetnuiden tätigt. Leine Treue zur Bäterreligion störten gelehrt, bat er allezeit bewankte nicht, als er nur um den Preis eines Glaubenswechsels die Heß eriebnte Professur in Heide! berg erlangen konnte. Zeine stiebe ihn im Jahre 1848 in der Nationalv Um Angesicht der hervorragendsten Pirtreter des stolze, mannhafse Wort finden: „Ich i Ihnen aufzutrelen im Namen einer eit Iabrbu Klasse, der ich angchore>durch die Gel>urt, und der ich seiner angchöre . durch das P r i nz i p d e r Ech r c, da durch einen Religionsweckisel schnöde! lind als er endlich am Abend seines i Itzdc vor ihm erlangt — er wurde ernannt —. als er io au seiner Perso i! zu kämpfen er sich zur Lebensaufgabe reu nicht Eitelkeit und befriedigter ül'er das erlangte Ami hervor, nein, der P i e t^ t und des G l a u b e n s in Sen warmen Tankcsivorten widerk Freundes Maas in Hamburg auf .meine Freude über einen für mich vollen und vor noch gar nicht lange ' unmöglich gehaltenen Erfolg bis zu um angestammten Glauben lief; rfammlungi zu Frankfurt a. M. deutschen Volkes das ebnie das Reckt in Anspruch, vor lderten unterdrückten es mich hat verschmähen lassen, versagte Rechte zu erwerben." Gebens eine Ztellung wie kein .^ini Tbergcricktsrat! in Hamburg den Zieg der- Zactic, für welche gentacht, bewährt hätte, da leuch- Ehrgeiz aus seinen Aeusterungen die echt jüdiscknnr Empfindungen itolzes sind es. die vor allem ingen, die er den Töchtern seines hrc Glückwünsche ijculX'i: „Was überaus günstigen und ebren- Zeit von mir und anderen für wabretit Jubel neuert, ist eben vielen Zeiten bezeugt Ivird, und die iiwriiie Teilnahme, die mir von n die ebensowohl dem herzlichsten persöi Iidicn Wohlwollen wie der lieber .zeugung entspringt, daß die große Zache der Religion:- f r e i li e i t durch d i e s e n V o r g >i n g gefördert »q i r d.- Aber keiner von allen Glückwünschen bat dich Zaiten anzuicklagen vermocht, die '"oj tief und lauge in meinen Herzen ngci,klingen. wie Ihr. meine innigst geliebten Freundinnen! Wohl habe ich in dieier für mich io glücklichen Zeit viel an i tauche edle, für mich liebevoll gesinnte Tahingeschiedene gedachte und wie sie durch dieses Ereignis be-- glücki worden wären: unter ihnen w iren es neben meinen eigenen ge liebten Ettern die Eurigen, die meinem Heizen vorzugsweise nahe nauden und an meine Erinnerung am häufigsten herantraten. Tarum nehmt meinen doppelten und dreisa^ien Tank dafür, daß Ihr in dem Ausdruck Eurer herzlichen t,'iebe zugleich die warme Gesinnung Eurer vereinigten, mir so teuren Ellern vertreten habt." . ■ i .. In Riester war das Recht Gen ü t geworden,'" so sprach Professor Aeirrdi «n Grabe des Freundes. Boi diesem Gründe aus verstehen wir sein Hingcrissensein für die selbst erväblte Aufgabe, begreifen wir die

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