Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 3 (1.3.1913)
- Date
- 1913-03-01
- Page
- Seite 69 (sequence 6)
- Language
- German
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Gab mir ein Gott zu 'sit diesen seinen Worten sinken mir den ganz iru’r Würde und 'einem ersten Auftreten mit c das Vertrauen auf eine hohe ..ewigen Neckt" zu»' Siege lind kraftvollen, oft heftigen WoNe, die heiliger Griiuin und Ueberzeugungsglul ihm in der Begeisicrung auf die Lippen drängten. „Und wenn der Mensck in seinem Schmerz verstummt, sagen, wie ick z ü r n e." id heilige Sacke erzeugen können, dem zur Herrschaft Daher versckmäbte -er tie bittende Gell ossenem Visier, mit scharfer Klinge. Er ruft aus: „D i c Fei t'c nder l a u b e ii s m li r t y r c* r ■11 n ii v o r ü der: bensfreiheit ist heutzutage i lehr eine Fral Ehre u n d d e r Freiheit als des Glaubt ns. Aber das Vertrauen auf. eine gerechte Sackie ist qmck ein (Klauber es kann auck begeistern zu Muhen und Spfern, die, weint sie kein augeirblicklicher Erfolg krönt, wohltätigen Samen in dich Ft kunft streuen, können." Dieser zukunfts :n' Rießer, der schon bei einer Kraft, wie sia^ur helfen wollte, ärde und kämpfte mit die Frage der Glau g e des R c ch t s,! d e r frohe Glaube an den endlichst tatenerweckend in unserem Ri Sieg'der Wahrheit und des Rechts lebt :tzer, wie er. in dem großen Dichter und Welt, auf die du wirkst, d i e ruhige Rhythmus der i^eit Meister des Wortes und des scheidet, ist die Methode ihres heit der Gemeinden,, auf die Prediger des Idealismus gelebt hat. Auch Schiller spricht: „Gib der Dichtung zum Guten, so wird der die Entwicklung bringen." Was beide edlen Pathos aber von einander unter- Wirkens, bedingt durch die Verschieden ie wirken wollen. Schiller fand alsbald sein gläubiges Publikum, das sich .bon ihm führest ließ. Rießcr aber begegnete anfangs nicht nur Widehskreben und Verkennung im eigenen Lager, sondern batte auch lies Sacke .einer Gemeinschaft zu führen, deren Klage die brutale Maß rität nickt hören wollte, der man vor hielt, dem Schwachen gezien e nickt,. auf die Güte seiner Sache zu trotzen, ihm gezieme Demut und Bescheidenheit. Bei diesem frivolen Spiel regt ück der Mannesstolz in unserem Helden und er antwortet. seinen Gegnern: Bescheidenheit dünke ihm erhaben,, wenn sie dem Auge des Schwachen die Ueberlegenheit des Starken, verhülle, f ch ö n, wenn sie im geselligen Lebeis iiöer.gllc inneren und äußeren Unterschiede einen freundlicken Sckleieii warfe, aber büß l i ck bis zum Ekel, wenn sie der llebermackt den feigen ,-^ene feudale Teniut, die de Schwächeren verlangt, um Ae lassung zu erwidern und sich und Stärkeren zu beugen, sollte nsar lieber bei ihreyi wahren Namen — Niedrigkeit — nennen nift beit damit entweihen." £, daß dock ein Fun^e brannte, aus sene schwachen nickt ributjder llntertänigkeit zolle. Hähers vom Niederen, der Stärkere vom mit Stolz okser höchstens mit Kebabdhniy tyieder seinerseits vor dem Höheren den edlen Namen der Bescheidendes Feuers, das in unserem Helden ünd feigen Seelen überspränge, die ibr