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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-02-01 · 2 (1.2.1913) · p. Seite 52

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
2 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 52 (sequence 21)
Language
German
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Denkmäler jüdischen Heistes. vSr.U’ uou Or. WuftaB Söfft er, jvranffurt m. SW. „XontiiiiiliT jüdischen Wciftes"*) nennt sich eine Zern? von Beröfsentlichinrgen, die sich die Aufgabe stellt, unserer Zeit di: Bekanntschaft mit den bezeichnendsten Teilen aus den Schöpfungen unserer jüdischen Geistesberoen 'ii vermitteln.!>>'. B. May und sc.B, L e v >g (,Trantf»rt a. M.> und in gemeinsamer Arbeit als Bildner dieser Monumente am Werke und liaben vor wenigen Wochen als erstcs ragendes, Tenkinadas Mojes Mendelssolms enthüllt, etrei von allen ablenkendcn hpttaten stellt sich unser» Blicken das Bild des großen jüdischen Lenkers,dar. Lie erblickten ibre Aufgave im wesentlichen darin, das sich ans'den Werten'Mendelssohns erbebende Bild seiner Persönlichkeitd«rch Aiisivabl charakteristischer Bruchstücke seiner Schriften und Zuiahe iveniger tnapp und klar gebaltener Erläuterungen scktrf zu konlurieren ' Wir,begrüßen mit Zreuden das i'icuc, das in der Abücht liegt, der Zudenl>eir und namentlich uns Jungen unsere grojdn Geister nicht dnrcii bloße Beschreibungen ihres Lebens und Wirkens vor Augen. m,jiibren, sondern uns die Bekanntschaft mit ibren Werken selbst zu vermitteln und ans unverfälschter. nur neugefaßter Quelle,'erquickenden ^T.runr schlürfen zu lassen. sin dem kleinen, einschließlich der Erläuterungen knapp 124, Leiten nnikassenden handlichen Büchlein, das , .stunde von Moses Mendelssohns Lchafien gibt, finden wir eine treffliche Auswahl aus inen Lawinen und Briefen, die uns von der ersten bis zur letzten Leite in atemloser Lpannimg hält, und in zunehmendem Mase mit dein lßefübl des Ltolzes erfüllt, daß dieser Mann „unser" war. Man mag welcher'A'ichtSng immer in der heutigen Iuüenbeil angel ören, jeder wird, eine ,Hille des sZnreressanten in den ausgewählte>r Lchriften' Mendelssohns finden und, anerkennen müssen,-daß die Lichtung dieser Lchriften keineswegs mit der Parkeibrillc geschah, eine Gefahr, die bei ndelssohns nicht ger fern lag. cktungen aus der Liktüre dieser , erklärt sich bei dem mangelneincr Autorität von der Bedeutung Me Laß die Anhänger der verschiedensten Al Lchristeir Befriedigung schöpfen werdet den Willen Mendelssohns zu jeglicher Aonzession, den wir!als Grundzug keines Wesens erkennen,^allein daraus, daß von ihm des gilt, was er mit seinem Brief „lieber die Empsinduiigen" als Postulai der Lchönbeil anfsieUt: er war bei aller „Mannigfaltigkeit" eine „Eiaheit". eine ganze harmonische Persönlichkeit. Vielleicht, ja wahrscheinlich werden seine religiös-philosophischen Abhandlungen „Phadon" und „Jerusalem" und. der, kurze Abriß aus seinen „Philosophischen Äesphäckien" ananchen philospphisch ungeschulten und mit klassischer Biltung vertrauten Leier alspzu schwere stost abschrcüen. Allein mit ltzeduld intd liebevollkm Eindringen werden die meisten den von cvi.iv.ii.n i;n Perlage von g. »«aufkuiann ch Eie.. <era tkrurt wen.g elwas schüra. R.

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