Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-02-01 · 2 (1.2.1913) · p. Seite 51

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
2 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 51 (sequence 20)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/4926451-6352289-6352358--0413-4926546
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Ich dank selch?, halte ich den Belzep S'i'.v Cb Ich Ich solle. > Ich über! iveil niir was . - i - Ihr well t a Zlwjttel?" Da ich vermutete, daß dies ginc>Ouitmng oder dergleichen sei, bejahte ich, legte dabei, wie man snir geraten hatte, einige Kronenstücke auf den Tisch. Nachdem mein Name in de» bekannten .Kursivschrift niedergeichrieben war, sollte ich meine Wünsche knndg^bens Cb ich nicht gesund sei? e. Ich fühle mich sehr gesund und wenn mir etwas mich noch immer lieber an die deutschen Aerztc als an libi ch etwas für meine Araü wünsche. umfctp auch diese Irage ch rneinen, t a ich noch Junggeselle sei. ich denn wolle. Ästchen Legen mir der Rabbi geben gte und sagte schlief lich. „die gerade nichts Besseres ein seio Wohlfahrt der Menschen" iel. a 'Narrischer," n einte der Hosnistrschall des stkabbi, schrieb etvas auf den Zettel und flickte das Geld ein. Nu i konnte ich unter den lln tlücklichen warten. Um uns herum war das Elend gälizischer Inden. In Ertraziiaen bringt inan sie 31t den Feiertagen hierher, dainiit ihnen der ungekrönte König der Ehassidim Cebi'ii und Hoffnung: einflöste. Und aas stille Jammern und Ltöhnen! der »ranken und Unglücklickien ging durch den Laal. Endlich nach Stunden kgmen die vier Galwoim, wie Adjutanten des grollen Rabbi, Männer mit laugcn Bär en und wunderbare» Erscheinungen. Lie unterhielten sick^ntit mir n id begleiteten mich in das Zimmer, wo ein ehrwürdiger Greis' mich reundlich emvfing. 'Der Mann, Hessen Legen sich Millionen Juden stlulllands, Galiziens n„d der a ersehnen, war ein intelligent an -sehender Mensch in ei'n- ..eidung. Er ,rng einen »asm» >vic alle seine übrigen tfandS eine Lchlafstilbe enthielt nur.zwei 'fetten, sein >!>eiderschrank Bnkowii sackier » lenke. einige alte »aftane und ein vaar dauerte chiva eine Halbe Ltn^ide Ter alte lRabbi erklärte lnir 11;ii» L sammenbalten, das Ceben genau so Weisen gewollt Hätten.' Nicht rin werden. Die Celird Gottes müssc> be bleiben, llnd als ich eiiiwarf, ob er Heit und oen LcHmub, für dem diele Hunder da entaegnete er mir: in Gott will, wird sich auch dies ändern.' Wäschestücke. Meine Audienz ulsd batte ctiva tolgenden Inhalt: reben. Er wolle die Leinen' zu i: regeln, ivie es die jüdischen billcheu dürfe davon gestrichen ihnen wirklich lebendig ekhalten ienii nicht die Armut, die >isrank „We danach sir ttaniende verkämen, sähe. 'Wir aber müssen ben, sein Wort zu erfüllen. Und wir wissen, dass dann der Messias kämmen wird, uns zu b^freicht und zu erlösen." Rullland und lltnmänien zu gibt' sowie in Und dann weiter gen Cslen nach es Avch Gewaltige in Ladapore, Eßotkow und Ezortkow Boja». .Auch, sie sind Könige einer Glaubens an den Messias .... ' Und Millionen harren und warte fremden Wel?. Berkünder des n täglich seiner Ankunft.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.