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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-02-01 · 2 (1.2.1913) · p. Seite 49

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
2 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 49 (sequence 18)
Language
German
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49 bienen sich dies« diesem Dialekt Im Lande beiw^unde^raddis. Von O,-. Felix Ä. T k» e i l >,<i b e r. Schon in Lemberg begann eine> neue Welt. Tie Ueberschriflcn der Geschäfte waren in hebräischen Lettern -gehalten, ans der 'Strafte standen eilte Männer, welche umher riefen: „Tos Togblatt"! und dabei eine in hebräistlion Lettern gedrückte Zeitschrift seilboten. Tie Sprache dieses Blattes - der Jargoii oder lIiidiscl>Teutsch —. berrscht auf der ganzen Lilie: Rutscher,-Kausleiite, Hoteliers,, Kellner, alle bedipins, das und wie eine Seitliche Mundart, die wir noch nicht' gehört haben, erklingt, t'lhcr wir sind ganz zufrieden mit 'eim wir verstehen zur 3 Wünsche'werden säst von allen tadcUps begriffen. ion den Polen bemerkt man hie sollen die reichest Polen lieber hi Parifs und Wien als in..ihrem eigenen die sie für ibr Volk, für den grohen llledensarten. igeu ivirtswastlichen Per» macht beule eine >!riiis eine recsite Börstel!,ing bat. T.e i, Hundeite alter Firmen icb voll, der ökonomischen Heimatlande '.lohnen und die Kultnsarbeit di, Hanplstädle verrickiteis, sntwricli nicht Es wäre zu w< itläufig.' auf die enonii traur hältniNs des Landes cinzngeben. Galizien e i wanke , Geipr durch, von der ganzen geschäft ichen llnteriiebnuing krachen. Ncbe all bört man nur Misere. > Oializien, .das ein fruchtbares Land ist winden, wenngleich die wirtschaftliche Eristen Handwerker und Kanflcute kugrunl'e gebt. rzuland: nicht zu viel. man bei uns kaum.' beeinfluht. Turch ot die Leute, und'unsere ens wird diese Krisis über e Tausender.Kleinbauern, . Tie Magnaten Werden in . ikrulpelloies Äusnühen ihrer Wablen verstellen es die und die widerstrebenden dadurch wenig Macht, durch standalöses Wsoiigehen! lici allen Polen, den al en Schlesidtial^ zu erhalten i Tentjchen, Putsenen und Flidjen an die Wand zu drücken. Es gibt mit .'liecht keinen R nsesübrer durch Galiz en. Tie Städte sind verwahrlost, schmutzig, auch die Hauptstadt Leint erg ^eie k.die alte'kulturelle Ua sähigkeir der Polen. "j1' Toch um zu unserem hngefitliflsen Tbvma zilrückzukonimen! zz.« diesem in der Kultur z. T. noch mehr nach einen als nach Europa reu dierenden Land gibt es einen eiaentümlilben jüdischen Bestandest, der sich wesentlich von den modernen jüdischen Elenieiuen..welche in den Städten wohnen, abhebt, den! chhsssdi chen. . Eines Trges kam ich nach längerer Eismbabnfabst!» Bel s an. einein Stäütchi u .An der russischen Grenze. Eine Meirge von Fuden stiest sich ans dun Perron herum.- Lauter M inndr in schivarzcn langen Nöcken (Kastaien), mit hoben schwarzen Neitstiefeln, denen die Stirn, löckchen zu besten Seiten des Gesichts herab ielcn -- lpie es das religiöse Gesetz verschreibt, während die polnischen und ristheniichen in ihren farbigen Nationaltrachten merkwürdig' davon hbstachen. Ter Bahnhosswirt — wie' alle Wirte der Ge ge st d — >var gleichfalls ein Nachkomme des -alten Voltes. Er bereithallenden Kutscher. ,.^iini Rchben," fragte diese er noch einenHeiteren Gasten das überga a. .mich gleich ' eincin der Mann,. itufiQ und stieg,, nachdem cknvee g'steckt hatif, ans den Bock. i

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