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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-02-01 · 2 (1.2.1913) · p. Seite 48

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
2 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 48 (sequence 17)
Language
German
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48 Zunächst, haben die Herren etwa zwei Ueberzengungen? Tie eine für sich, die andere, die sie zu pädagogischen Zwecken in dm Richtlinien verkünden, um zunächst einmal die Indisserenten bis ans diese religiöse Stufe'zu liehen? Das ist doch unsinnig. Tie sind doch bosfenklich — der tlöberzengnng das', das in den Richtlinien acze ckmete Judentum die wahre und echte Religion ist. eben die „vrophet scke Religion" der Vorzeit. Und dann werden sie doch d i e >' e Religion in die Herzen aller derer. au: di.- sie Einslusi gewinnen tonne!:, zu v tanzen tuchen. Wie aiich der Vorsitzende bei der letzten Volener Tag: na den osfenherziaei:. aber von 'einen: Ttandvunkr ans dnrchan-: begreiflichen Wunsch ansivricht. daN bei der nächsten Tagima rast alle '-.itöen_ in Poitn Belbnuer der Richtlinien sein mögen (a. a. C I'* 3. -iilij. Einer -:n:t solchen: Eiter vertretenen Ueber.zeugung all nbl man eine Schranke setzen zu können, von ihr annelnnen;in können. ne würde, sich nur an. ganz lrettinuute Individuen wenden?'. Ireit ck dem streng . trädiuo.-eil gesetzestrenen Inden werden diele Richtliniea nicht gesähr lich werd»'i:..wolil aber der groszcn Menge derer, welche Mach» der das. geschichtliche Judentum bedrohenden Lei-ensverliältnisse die ungeheure mich die n!!be:i:cin 'verbreitete grosie Unwissenheit zu e b e g n e in e :: Theorien inen, -Tpnnball jbr entaller wacht, die nur neuen und io gegenkommen. - Wirr müssen schlicszeu. Wir tonnen hier nicht el:e Iolg.'.: aur zcr'gen. die die Richtlinien für die Iorldaner wichtiger i'senieindeiusritutionen haben inüssen. Die Richtlinien Vuntr >! > iimcheu sich die Antwort sehr leicht. Wie ober in den Geineindei, in denen ein llhter:eichner der Richltir.ien allein als Rabbiner fungier: die E>e .meiudeinitglieder. die daraus Anspruch machen, ihre rituellen Bediiri nisie. befrieöinen sollen, nachdeni der Rabbiner selbst die menten aller- Zerentenialaeirse als abergläubische oder zun: mindesten wertlose Bränck-e annelit. das ist ihr Geheimnis.1 Roch wichtiger wäre eine sehr eingehende Besprechung der geradezu verhängnisvollen JoIgen der neuen EhegeRtzgebuna.'wie sie die Richtlinien oorichlagen. Wir müssen uns dies.versagen, weil eine objektive Beurteilung den: Leier nur ermöglicht würde durch eine eingehende Darstellung der Gründe der Reformvor'chlaae und der Widerlegung unsrerseits. . Rur.eine» wolle» wir noch hervorüeben: Der .sianwi gegen die Rillnlinien t a n n nicht aushören, solange sie das B e k e n n t n i s des liberalen Iudentuins bilden, und er wird iibcrall sich erneuern .und mit grösiter Henigleit gelsibri werden, wo iininer'.nnr die Jahne des überlieferten Iudentuins hochgchglten wird. Aber Verwahrung inus; eingelegt werden gegen die Behauptung, als ob Her Eharakler derer, die das Indentnin -mir den Richtlinien beglücke» sollen, veninglimpft, als ob die gute A b s i ch geleugnet wurde. Rur das', schon Iehuda Halevi ]öem Moiüit der Husaren mit dein Hinweis darauf, dasi die Christel: in den tllrenzsiigei:, ans tief religiöser Gesinnung heraus. Andersgläubige niedermetzelren, znrief: Nicht die Gesinnung, nicht die Absicht kann' in religiösen Tingen das Entscheidende sein, sondern die Tat. V

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