Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 2 (1.2.1913)
- Date
- 1913-02-01
- Page
- Seite 47 (sequence 16)
- Language
- German
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47 nur in dem chri vor. darüber nur Meilen zu wollen. )a>; die Verkündigung, der Richtlinienreliaion gieiäsbedeutcnd mit der Äründung einer neuen SZte ist. Hat man kein Recht mehr, die Judknchrtsten oder die KSräer eine Sekte »Zu nennez? Was waren die deuchrnten" Männer, die st: Lehre und Leben völlig dem geschichtlichen Judentum nahestastden und L.bre. aber die Und die iloräei? Sie leugneten die Verbindlichkeit der mündlichen schriftliche Lehre stielten samte Religiousgcset; der Bibel war chuen unverletzlich. In welch weitem Abstan tlichen Religionsstifter den erschienenen Messias sahen. sie hoch und heilig. das g e ■ Vom geschichtlichen Judentum müsseir demgegenüber die Vertreter dir Richtlinien eirrgereiht »erden! Und da soll es nicht wahr. sein, daß hier eine neue. §aktenbi lduna vorliegt? Und es soll die Erregung im gegnerischen Lager erkünsteltsein?! i Und was für Aussichten, eröffne t silverst für die Zukunft? Im Dezcmberh:ft der Zeitschtift „Liberales Judentum", das dem Referenten soeken ziigeht. kan» man Erbauliches darüber leien, welche Aufnahme dies Minimum von Fordern rgen auf der Pofener Tagung gefunden hat. Ter eine begreift nicht, „wie cs möglich ist, daßdie der liberalen Veteiiiigung angehöreideiisRabbiner die Punkte IX und X d.r Richtlinien unterschreiben bunten", ein anderer erklärt, daß. „wenn di, Richtl nieu als Richtlinien 1 ver liberalen Vereinigung angenommen würden, Tausende ans der Vereinigung aust.reien würden" «und es gibt unr ca. <1000 Mitglieder). Un) wenn mau bedenkt, daß die Rabbiner ic fort innerhalb einer Strinde rachgabenü die Richtlinien, die unbedingt - das geht aus dhr ganzen Dbatte hervor — als Nicht- ■ linicn des l i ) e r a! e n Judentums, gedacht waren, zu Nicht- Innen der libealen Rabbiner degradieren ließen, lenen Man ganz nach Belieben die Gefolgschaft verweigern )arf, dann kann man sich ansmalen, welche Gestalt die in eben-dieser Versamnistna als'in absehbarer Zeit ,,n erivartende angekündigte, i eue Form der Richtlinien aunehmen wir,'. j , ■ Es Icnditjct ein, daß pll,das keine^Angelegeirl>5it ist. die den greis angeht, ob innerlialb des Judentums eine der' liberalen bilden alleii neue, nenne nan es Religion, Uonfefsiou. W ort ist ja sq außerordentlich, glerchgiiltig. Sekte^entstesten soll.. Das Die S a c) e, daß hier ein Gebilde ans Licht getreten, das mit döm Judentum je)enfalls weniger gemein hat, als irgend eine Sekte, die sich-j? vom Judentum losgelöst, steht für den wissenschaftlich denkenden Mer scheu fest, und da-ist der Uampf auf Leien und Tod unerbittliches Erfordernis des Selbsterbaltungstricbes des geschichtlichen Judentums. Aber wi, denken ja nicht daran 4so n ird hon den Unterzeichnern eingewandt —, auch nur eine einzige Seel« dem übei lieferten Judentum zu rauben: wir wenden uns n u r an d e große Nüsse der Indifferenten. die d, r Lehre und dem Leben de- Judentu^ns ohnehin entfremdet sind, die wollen wir gewinnen durch Hervorliebnng des „Wesentlichen" in der Lehre und Dhrch hie Aufstellung eures Minimnms von Forderungen. ^(Richtl. un) unzählige Male in Referaten und Au sähen.) Man weißwitderun nicht, Imejnmi diese Ausführungen bczeickuen roll. Als Gedankenlosigkeit. iSelKsttäuschung?