Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-02-01 · 2 (1.2.1913) · p. Seite 39

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
2 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 39 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/4926451-6352289-6352358--0401-4926534
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

' ' , - aufging, .'öüibii, dein die Konzeption eines Gotte ■fs der itiebe gelang ustv., hoben in aujstcigender Richtung neue Gedaüköü hinzugetragen, bis im Verlauf eines Jahrtausends Idos entstand, Wan die Religionsgeschichte ,die prophetische Religion" nennt. 'Tie jü di che Religion in dieser Vollendung sei ols ein geistiges Gebilde zu bctr-ichten,das aus unscheinbaren .Ueimcn durch eine Anhäufung voii kleinen Varietäten, die i.u lückenloser Aufeinanderfolge dos Ursprüngliche wickelt bobe. Wendung d^r Religion. Auf dieier öötxblieb nun ral-pro!estainisck>en T Urologie Gründenu> würde, wurde die eigentliche prophetische Wirt gesehbildend, ^okior^n abgel^st. sTurch die unigestaltejen, sich ent- Wir haben hier, wie leicht brsilchtlich, eine strenge An Evolutionstheorie /auf die vorragender Labungen t der jüdischen echte Religi 1 immer noch die iiibi'dii Unsoniinenbgngeis, die bi er zu schildern'zu weit führen Persönlichkeiten ur|ir schulen ist orwiegend zeremönsdier Ralür Religion den slempel der Ge-sehes an dos Produkt der vieler Ialnl nnderie, der Israelitisnius, wie wurde so dnick, diese gejehbildenden .strafte von der herabgef ibrt zunr engherzigen Judaismus. Was o i dieser Darstellung falsch ist, dr rzt legen, ist hier nicht der Lrt. Rlir kirz sei ongedeutet, ldost die groß:n zehnts, wie aor ollem der GeM'koder des.'camtinurabi, diese Theorien selbst in führenden .greisen der liberal proieftuntischen .Theologie ins Wanken gebracht. Aber für dos liberale Jul Richtlinien lim den programmatischen Ausdruck Entwicklung rgeichichte der jiidifcheu tlieligion nc löge ihres religiösen Denkens, wie dos ans A^nsterungen seiner Bekenner hervorgeht. Tie Lehre des liberalen I '1 d n t u in s v e r d o n k t d e in noch h r E n t st dien der liberal theol o g i ch e n Wiij e n s ch ck f t. - Ue oben erwähnte Theorie von der „l rohhetiichen Religion nun für dos liberale Ehristentipn eine ganz be Geschichte der jüdischen omteit allmählich durch öltigkeit einer Reihe berdon» das Unstern von dieser Theorie, der libe- . Religion' nickst. Aus a isgebildet worden, - dos celigion gufdrückt. Die vr stchetifchen Wirksamkeit er auch genannt wird, '-er erreichten Höbe wieemnni. wie es in den gegeben^ ist diese ganze, ch unbestritten^ Grnndnnimnigfochen literarischen betrachtet sich nämlich als Erben dieser prophetischen Religion. Wäh rend von dör israelitischen Psophetenreligiön sich über Ezechiel und die Verfassen des Priesterkode^ »ach seiner Meinung die Gesekes rcligion abzveigt und immer mehr zum Judaismus entartet als „ein Abfall vom Ideal, ein Rückfall in überwundene stufen, ein Ausfluß der rückwärts gerichteten zträste", grünte de . weiter und entfaltete sich über Teuterojesajuh beherrscht van der Tendeüz zürn U.nioerscuisinus. beseelt vom. Geist echter lllelig ositäl, zum Ebristennun. Ties -protestantischen ändere Bedeutung. hat. Es ursprüngliche stamm und die Psalmensänger, Christentum in seiner i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.