Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 2 (1.2.1913)
- Date
- 1913-02-01
- Page
- Seite 36 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/4926451-6352289-6352358--0398-4926531- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
aus ■fit, di'e öev int i^er-initiier nur an einer solchen Beratung beteiliflt war, weih, das; ' i„ einer kleinen Wendung, ja in einem Worte vieles ausgesprochen liegt/ was dem, der nur den Wortlaut des Ergebnisses kennt, durch verschlossen bleibt. s>eder. Vorlage, die an eine Körperschaft gjebt werden darum „Motive" milgegeben. Diese-Motive liegen für „Richtlinien" vor -in dem Generalreferat des erwähnten Führers in Versammlung' der. liberalen Rabbiner Tentschlands zn Berlin Mai 1912 (abgedruckt in der Zeitschrift „liberale;? Judentum", ^abrg. IV, <2. 19:5 20D und in den Einzelrereraten, die mebrere Haupt .Mitarbeiter an den „Richtlinieu" bei der.Poiener Tagung gehalten baben. «Ebendas. -§. 218—2-10.) t'jber derartige beigegebene Psotive enthalten, ivie ebenfalls all gemein bekannt, nicht eine objekUive Begründung, sondern stellen -umeist nur'das gtsammenf wasif ü r die blnnabme der Vortage spricht Es iit niii't immer labeliiswerte Diplomatie, sondern entspringt der Hchwacne. b-.- ouch dem besten Menschen anbajtel. das; er die Dcha teit 'eiten nicht nebi, bas; er chisäbig ist, das vor.noringen, was sein Werk gerältrd^. 5:tib die Etötterung.d.er reltgionsphilosophischen und re igi o'nsgeschiuglichen Grundlagen der.VfidiUinien angewanSl bedeutet dies Wir-dürfen nus -nicht damit begnügen, die liuittliuicn selbst und ibneii-. bei. egebenen Motive ati studieren, mir müssen eiiimdri.' s-uclen du das Wesen des liberalen ^udeütums, in die religi vhiloiov '.'.ren und religimisgeschichlliaen ^beeit seiner Führer, in . treibende:-. :■ p'bre, eie diese und die liberale Wüemvelt bewegen. Kur; tu die g e 11: i g e,Vorges-.bich.te der Richtlinien, diese in ttmfassensdem Diuite u.cnomtiien. rils Hilfsmittel dien: hierfür eine ziemlich saugreüch.' Tüoratur, oie.bier an;«führen nicht möglich iit. t'itts der eingeberiben .Uettiunis dieser 9:1eratnr sind die 11 rleilt - geboren, die wir üben wiedl'rgegeben. Denn das; die geistigen Mirn "er deiltsclfenZudenbei:, die gegem.ne Richtlinien ausgetreten sind, mit diese.r-WteraturW^enraut sind, werden dib Gegner nickt tclt reiten die gen uts die tm seii tn ih^äus dem alles attiteri einem Tokumen können. Veserettl bat in einer Broschüre, soweit es die Kürze der ^'stattete sie ist bald nach--der Veröffentlichung der Richtliilieii uersas-,! —, biei^. Urleiic begründe:, bl ns diese Broschüre verwesen wir alle,'die sich genauer nnterrichion wollen. ^Hier. müssen wir ans wenige leijende Gesichtspunkte beschränken. ' Ter grundlegende Gedanke, das Priip berans sich gestaltet, ist nicht, wie man es von entdt riet, das an logisch denkende Menschen sich richtet, an Tpitze gestellt' — die dafür angegebenen Gründe sind stichhaltig —-, sondern im Punkt V der Nichtlinien enthalten Die Entwicklungstheorie wird auf das Judentum angewandt.' liberale Judentum steht deshalb auf dem Tthndpunkt der Anerkennltni einer fortschreitenden Entwickelung, kraftdetfen jede Zeit im Iudcnl unbas' Recht und-ckic Pflicht'hat, bei Wahrung seines wesentlichen jGe di, stich