Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 11 (1910)
- Issue
- 3/4 (3.1910)
- Date
- 1910-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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noch weit von dein w ünschenswerten Zustande entfernt. Die Klagen des Ausschusses auf dem letzten Turntag sind auch heute noch berechtigt. Die Vereine zeigen viel zu wenig Interesse für die Arbei und die einzelnen Institutionen des Verbandes. Man sehe nur^einma^ die Zeichnungen für den Verbandsfonds und die Georg-Arndt-Stiftung durch. Man ersieht aus ihnen, daß. von einigen wenigen Vereinen abgesehen, die meisten Vereine sich an diesen wichtigen Sammlungen überhaupt nicht beteiligen. Die Mitarbeit an unserer Zeitung beschränkt sich meist auf die Einsendung von Vereinsberichten. L ie Institution der Fördererschaften und der außerordentlichen Mitgliede liegt brach. An der Herausgabe des Liederbuches nehmen viele Vereine überhaupt keinen Anteil. Pas Preisausschreiben betreffend Edition der für die Verbandsvereine höchst bedeutungsvollen Propagandaschrift hat im Kreise der Vereinsmitglieder keine Beachtung gefunden. Von derartigen traurigen Dokumenten der Indolenz könnte^ wir noch eine ganze Anzahl anführen. Nur das eine soll noch Erwähnung finden, weil es ganz besonders beklagenswert ist: auf zanreiche Ersuchen um regelmäßige Angabe der Vorstandsadressen, Mi - gliederzahl, Turnzeiten und Turnstätten hat eine Reihe von Verein - vorständen bis heute noch immer nicht reagiert. Daß die Kenntnis fl Vereinsadressen für die Arbeit des Ausschusses ungemein wichtig > liegt auf der Hand. Vielleicht (?) bestimmen diese Zeilen die Säumige»- ihre Pflicht schnell nachzuholen! . h Der Ausschuß, dessen Arbeitszeit und Arbeitsfreudigkeit durc das Versagen der Vorstände der Vereine stark geschmälert wir . würde erheblich mehr geleistet haben, als es ihm so möglich w Trotzdem sind eine ganze Anzahl größerer Arbeiten im letzten •Ia/n _ in Angriff genommen worden, von denen bereits das Hamburger »eibandsschauturnen. die Herausgabe der Neuauflage des Liederbuc und einer Propagandaschrift oben erwähnt sind. An der 9": nie der Georg Arndt-Stiftung ist der Ausschuß nur mittelbar beteiligtv Georg Arndt-Stiftung, die jetzt über 4000 M. Vermögen aufwry wird in hervorragendem Maße zur Verwirklichung der gr0^ep8uen" gaben unseres Verbandes beitragen. Sie wird in allen den r4» in denen der Verband aus Mangel an Mitteln nicht in der Lage wä einzelne große Projekte durchzuführen, ihm diese Mittel in die na geben. Es wird z. B. interessieren, daß schon jetzt seitens der rektion des Jaffaer Hebräischen Gymnasiums der Turnerschaft na gelegt wurde, das Kuratorium der Georg Arndt-Stiftung zur Herga der Mittel für den Bau der Turnhalle in Jaffa zu bestimmen.^ v Georg Arndt-Stiftung wird jedoch zu derartigen Leistungen ers* stände sein, wenn sie über erheblich größere Mittel als-zurzeit fügt. Daß sie diese Mittel erMlt, wird von der Opferwilligkeit ""^!Je Vereine und ihrer Mitglieder abhängen. Jedenfalls würde die Jj** nZ Turnersehaft, gestützt auf eine so kapitalkräftige Stiftung, mit ga anderem Erfolge als bisher arbeiten können. „n(j Die geringen Mittel, die dem Verband zu Gebote staI™e"L„en die zum großen Teil durch die Erhaltimg des notwendig geworae