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Jüdische Turnzeitung · 1910-03-01 · 3/4 (3.1910) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
11 (1910)
Issue
3/4 (3.1910)
Date
1910-03-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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No. 3.4 43 Berliner „Bar Kochba" in Höhe von 10000 M. bedacht hat. Möge «as Beispiel dieses hochherzigen Stifters häufige Nachahmung finden! j-J'e Jüdische Turnerschaft wird in Dankbarkeit das Andenken dieses Mannes bewahren. In Rußland und in Rumänien ist leider kein Fortschritt unserer jwche wahrzunehmen. In Rumänien besteht nur der unserem Verand zugehörige Turnverein in Braila, der jedoch zu stagnieren scheint, j^nd dem es vor allem nicht gelungen ist, neue Brudervereine ins _eben zu rufen. Denn der in Bukarest existierende Turnverein kann a,s solcher nicht gelten: er hat zwar (bisher) nur jüdische Mitglieder, h^r * ledocn assimilatorische Zwecke. Hier harrt .unser noch ernebhche Arbeit. Ganz traurig liegen die Dinge in Rußland. Die dorvgen. Politischen Verhältnisse lassen die Konstituierung jüdischer Torn- .e^eine zurzeit überhaupt nicht zu, und auch in absehbarer Zeit wird Cn dieser Zustand leider nicht ändern. Wir müssen uns, so schwer nu aU£h fällt' mit <ier Tatsache abfinden, da8 in Rußland unsere Sache :;* tnfioretische Zustimmung (und selbst diese bisher nur vereinzelt}) ""den wird. ej In Bezujr «uf den Zusammenhang der Verbandsvereine unterru ander und die Fühlung mit dem Verbandsvorstaad ist eine Besseyng eingetreten. Die Sitte, daß benachbarte Vereine sich in ihren ]jc/an|taltung.en gegenseitig fördern, sich besuchen und gemeinschaftein nauturnen etcunternehmen, bürgert ^ich erfreulicherweise bei UDd trägt viel zur trstarkung des Zusammengehörigkeitsgefühls hau p,in-a,arl°ttenburg-Stettin, Posen-Samter, Wien I-^ien Fünfein' faz' ^roßi'tz-Boskowitz s'nd solche lockeren Nachbarortsverdie'riUngen' denen s'cn nocn dle der Kalizischen und in jüngster Zeit der türkischen Vereine zugesellen. der v?er Eutzen dieser Zusammenkünfte, in denen vielleicht schon kan ■ zur ^onst'tuierung kleiner Turnkreise oder Turngaue liegt, fokal '«sC'lt *100'1 genug veranschlagt werden; der Vorteil für die s*nd hiiegt au* ^er Handi aber auCH *ür das allgemeine Ganze -dnrf Zusammenschlüsse ungemein bedeutungsvoll. Hierüber ein dermal mehr. der wesentlicher aber ist das organische Zusammenarbeiten we VeJe'ne mit dem Ausschuß der Turnerschaft. £s scheint so, als ietzte 7 .Verna'tnisse «ich auch' in dieser wichtigen Beziehung in eine F i gebessert haben. Vielleicht ist diese regere Teilnahme flicht der durcn die Ernohung der Verbandsbeiträge vergrößerten dern h dCr ^ereine- Vor 311601 ttat der enge Zusammenhalt auf Verej ,burSer Schauturnen zutage, an dem die große Mehrzahl der v0n Fr*der *erne BudaPest€r Verein sogar mit einer stattlichen Riege 2wk vT rnern' teilnahm. Auch in der laufenden Korrespondenz festg~Ven Ausschuß und Vereinen kann eine größere Lebhaftigkeit ^chwevverden, abgesehen von dem Verkehr mit einigen völlig b",iträffSSfmen Vereinsvorständen, und die Entrichtung der Verbands- Sehen a gt an' Punktlicner und «latter denn früher von statten zu Aber dies Zusammenwirken von Verein und Verband ist

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