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Jüdische Turnzeitung · 1910-01-01 · 1 (1.1910) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
11 (1910)
Issue
1 (1.1910)
Date
1910-01-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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No. 1 Artur Hirsch-Berlin.................; Jüdischer Turnverein Frößnitz (Kransablösungsspende für Dr. Arndt) 10, Selmar Bütow, früher Stettin, für geschenkte Nummer der Turnzeitung; von Referendar Ascher-Stettin........-■ Emma Ohnstein ................_ ■ ' Fritz Bornstein, Stettin, zurzeit Samter, dankt seinen Turnschwestern in Samter für ireundliche Einladung ..... 1 Aus der Jüdischen Turnerwelt. Berlin. J. T. V. Bar Kochba. In der Hauptversammlung am 26. Januar w urde der Vorstand wiedergewählt, mit Ausnahme der bisherigen Beisitzer. 2" diesen wurde Frl. Helene Oelsner und Herr Fritz Abraham gewählt. Der Bericht des Vorstandes ließ erkennen, daß der Verein sich auf seinem bisherigen Stande gehalten hat. Nur die Schiller-Abteilung weist einen sehr erheblichen Mitgliederzuwachs auf. Der Verein beschloß, beim Ausschuß der Turnerschaft zu beantragen, daß ihm die Mitbenutzung des Turnerschaftsbureaus, Alexanderstr. 39, gegen ein Entgelt von 100 Mark jährlich, gestattet werde. Da der Ausschuß diesem Antrage stattgeben wird, wird der Verein in nächster Zeit ein eigenes Zentralbureau haben. Ferner wurde beschlossen, dem Vorstand aufzugeben, die Frage der Errichtung einer Vorturinnenschaft zu erörtern und aui der nächsten Hauptversammlung hierüber zu berichten. Zürich, judischer Turnverein Zürich. Das Ende Dezember statt- Seiundene erste Stiftungsfest unseres Züricher Brudervereins bildete nach den Mitteilungen, welche wir hierüber in dem „Israelitischen Wochenblatt für die Schweiz" finden, für Zürich ein geradezu bedeutungsvolles Ereignis. Die Beteiligung, war eine für Zürich noch nie dagewesene. 600 Personen füllten den Saal. Es handelte sich um ein Fest, das weit Uber den Rahmen eines bloßen Vereinsfestes hinausging und das die Gemeinsamkeit aller *tammesgenossen darlegte, gleichgiltig, aus welchen Kreisen die letzteren auch kamen. Anders als in anderen Orten, ließen es sich die berufenen Vertreter der beiden Züricher Gemeinden nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen. Die Ansprache hielt der Vereinspräsident Dr. Ringwaldt. Nach den unter dem Kommando ihres Oberturners, Herrn Köhli, vorgeführten Freimutigen wurden schwierige Keulenübungen produziert; hieran schlössen jjjch Liedervorträge an. unter denen der Appenzeller- und Rigi-Jodel des Herrn Felder hervorgehoben zu werden verdient. Der lustige alte Herr mußte n°ch manche Dreingabe zum besten geben, bevor man ihm wieder Ruhe Könnte. Den Hauptanziehungspunkt des Abends bildete die Aufführung des y°n unserem Julius Berger-Köln verfaßten Turnerschwanks „Liebe und Hiebe". Vielfach war man der Meinung, ein direkt für diesen Anlaß geschriebenes Werk vor sich zu haben, weil das Stück genau auch auf die Züricher Verhältnisse paßte. Reizend und besonders anmutig war die eine zene, m der 16 weißgekleidete Mädchen ihre Stablibungen zum Besten gaben. >e Aufführung hatte einen geradezu durchschlagenden Erfolg. — Das turneische Programm fand seinen Abschluß in einigen Pyramiden, doch der Tanz na die sonstigen vergnüglichen Veranstaltungen hielten die Teilnehmer noch ls fr"hmorgens zusammen. Die allseitigen Sympathien, welche den Turnern zuteil wurden, werden '' veranlassen, au ihre nächste große Aufgabe, die Schaffung einer Damen- «cteilung, mit doppeltem Mute zu gehen. Stettin, Jüdischer Turnverein. Am 8. Januar feieite unser Verein im rollen Saale des Konzerthauses sein 7. Stiftungsiest. Bei dem geringen In-

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