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Jüdische Turnzeitung · 1909-06-01 · 6/7 (6.1909) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
10 (1909)
Issue
6/7 (6.1909)
Date
1909-06-01
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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100 No. 6 7 Mitgliedschaft aufmerksam zu machen, und ich meine, daß wir dies am besten vielleicht auf dem Wege tun können, daß wir ihnen die anläßlich unseres Turntages herausgegebene Festschrift unentgeltlich übermitteln mit einem Anschreiben, unserem Verbände als außerordentliche Mitglieder mit einem Jährlichen Beitrage von 20 M. beizutreten. Vielleicht kaiin auch die nächste Nummer der Jüdischen Turnzeitung beigefügt werden. Ich glaube, daß wir auf diesem Wege eine große Anzahl von Mitgliedern gewinnen werden, daß dann die Einzelabonnenten der Turnzeitung außerordentliche Mitglieder werden. Dr. Werner bemerkt in formeller Hinsicht, bezüglich des Ausdruckes „außerordentliche Mitglieder", daß die Verbandsvereine Mitglieder des Verbandes seien, und nicht die einzelnen Mitglieder, und darum die Bezeichnung „außerordentliches Mitglied" nicht angebracht wäre. Referendar H e i 1 b r u n n nimmt die Anregung von Dr. Werner au) und schlagt vor, diese Herren zusammenzuschließen als „Verein der Freunde der Jüdischen Turnerschaft" mit dem Ausschuß als Vorstand. Schwarz -Graz schlägt vor, die nähere Bezeichnung dem Ausschuß zu überlassen. Es wäre zweckmäßig, wenn die Vorstände der einzelnen Vereine die Namen derjenigen Herren ihrer Stadt und Umgebung, die eventl. für die außerordentliche Mitgliedschaft in Frage kommen, dem Ausschuß mitteilen würden. Der Antrag Zirker wird einstimmig angenommen, mit der Maßgabe, die nähere Bezeichnung der Spender dem Ausschuß zu überlassen. Antrag Scho 1 em: „Wenn der Ausschuß es für zweckmäßig erachtet, kann der Turntag alle drei Jahre stattfinde n." (Zusatz zu § 6 des Verbandsstatuts). Die Zeit von zwei Jahren von einem Verbandstage zum anderen is* eine ziemlich kurze. Es könnte sich ergeben, daß gerade in dem zweiten Jahr ein Ereignis eintritt, das es wünschenswert erscheinen läßt, in diesem Jahre keinen Turntag stattfinden zu lassen. Es ist zu bedenken, daß die einzelnen Vereine dadurch sehr stark belastet werden, da ihre Delegierten Reisezuschüsse bekommen. Ich bitte daher, die strikte Vorschrift des Statuts dahin abzuändern, daß eventl. erst nach einer Spanne von drel Jahren ein Turntag einzuberufen ist. Dr. Z i r k e r unterstützt diesen Antrag und schlägt vor, in § 6 zu sagen: „wird spätestens alle drei Jahre einberufen". In dieser Zirkerschen Fassung wird der Antrag Scholem angenommen- Nunmehr hält Herr Dr. Katz-Brody sein Referat: „Die JUdl»«** Turnbewegung In Galizlen" (erscheint in der nächsten Nummer der Jüdische« Turnzeitung). . Der Vorsitzende dankt Herrn Dr. Katz für seine ausdauernde «nd erfolgreiche Tätigkeit. Es sei sehr erfreulich, daß nun wenigstens ein Anfang gemacht worden ist, in den jüdischen Schulen dem Turnen Eingang zu ver" scharfen. Die Frage der Bildung einer Landesorganisation für Oalizien haben wir im Ausschuß für Oalizien mehrfach erwogen. Wir hatten gerade über Oalizien sehr eingehende Debatten im Anschluß an die Berichte vo Dr. Katz und Privatkorrespondenzen. Wir sind überzeugt, daß am de Wege, wie Dr. Katz es hier niedergelegt hat, wirklich etwas erreicht w*rfl

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