Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 10 (1909)
- Issue
- 6/7 (6.1909)
- Date
- 1909-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 6 7 81 vei mittein soll, ein regeres, und Wechsel reicheres hätte sein müssen. Wie gerne hatten wir gewünscht, daß während dieser zwei Jahre wie in Graz und Samter, so J^es öfteren hier und dort ein kleines gemeinsames Schauturnen im engeien •vieise veranstaltet worden wäre, wie gern hätten wir gesehen, daß unsere Turnzeitung zum Tummelplatz der verschiedenen Anschauungen auf diesem oder jenem Gebiete, sei es auf jüdischem oder auf turnerischem, geworden ware, indem der eine dem anderen geholfen und ihm gezeigt, wir sind da und arbeiten für die gleiche Sache wie Du, und hier geben wir Dir vielleicht ein .,tte'> eine Erfahrung zum Besten, die uns geholfen hat und die Dir auch nützlich sein kann. Es muß leider konstatiert werden, daß das nach wie V(«' fromme Wünsche geblieben sind. Nach wie vor ist im wesentlichen dasjenige, was in unserem Ver- -andsorgan, das ja doch den Kreislauf in unserer Bewegung vermitteln soll, '"samrnengetraüfcn worden ist, zum allergrößten Teil immer nur von einer - eile ausgegangen. Da wir heute im Laufe unserer Beratungen auch auf 0|esen Punkt eingehen müssen, so möchte ich schon jetzt darauf aufmerksam fachen, daß das Verhältnis der Verbandsvereine zu einander und das Verj",n's der Vereine zum Ausschuß in Zukunft ein weit regeres werden muß '• - bisher. Was nützen alle schönen Beschlüsse, die heute vielleicht gefaßt fcrden, wenn es nicht jedem von Ihnen als dringendste Lehre eingeprägt ' eibt, daß nur dann diese große Hebung, die wir ja nicht bloß unserm Volk _e< Ttiitteln sallen. sondern die wir ja auch alle in uns selber erleben, j^h vollziehen kann, und daß wir nur dann für unsere eigene Person die ein'''6' J'£ W'r brauchen, um weiter zu arbeiten, gewinnen können, wenn 1 Jeder sich mitbeteiligt fühlt, sich selber aufs engste verwachsen fühlt mit ^m, was der Ausschuß an seiner Zentralstelle arbeitet. Dann wird Ihnen ^eder die Turnzeitung, noch wird Ihnen die Arbeit des einen oder anderen reins, wie so manchmal, fremd erscheinen, dann werden nicht Uberjungen, nicht Fehlschlüsse so manches Mal vorkommen. Es darf nicht rkommen, daß ein Verein zwei Jahre lang nichts von sich hören läßt, oder, und t'asse",e 'st' nl!r nichtssagende Berichte einschickt. Was wir wünschen. Was wir nur bei einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Vereinen ■■ er erfahren haben, ist, daß Sie alle auf das regste Anteil nehmen und daß a"em aUf das eiIrigste mitarbeiten. — In Wien ist beschlossen worden, de t'6 ^mannschaft der einzelnen Vereine ständige Mitarbeit au nur e'tu,IK leisten soll. Von dieser ständigen Mitarbeit ist leider .. ■ Wen>S zu verspüren gewesen. Die Gründe sind ja uns allen klar. Wir genau, daß ein jeder von Ihnen für seinen Verein mit Arbeit so überlst. daß diese Arbeit dermaßen schwierig ist, daß eine derartige bissen häuft jjj,/»' xjivo\, r-\ i i/bj i uti i iiaui'ii ai.li wit-i i><; uai-* vmti ai u&v Kelergewühn,iclle Arbeit als Last empfunden wird. Aber die Arbeit muß hontS Werden, und, zweifeln Sie nicht daran, wenn diese Arbeit in ersch ^aße a,s bisher geleistet wird, dann werden die Früchte sich sehr p einstellen, viel schneller, als man denkt. Sie werden sehen, daß die eine U ' 8 e i t unter Ihren Mitgliedern sehr schnell zunehmen wird, und Sie andere Unterstützung als bisher finden werden, erst u'6 *erritor'ale Ausbreitung, die unsere Turnbewegung erfahren hat, Fest u S'C'1 nic'lt nur a"' ^er,5andsvereine, Sie werden aus unseier ift schon zum größten Teil ersehen haben, daß wir gerade auf P a -