Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 8 (1907)
- Issue
- 7 (7.1907)
- Date
- 1907-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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120 No. 7 Glaukom. Nerven- und Geisteskrankheiten. Milittrtauglichkeit. Personen 51 Juden, das ist 6V2 mal so viel als ihrem Verhältnis zur Gesamtbevölkerung entspricht. Nach Dr. Stern4) waren in New-York 25 pCt. aller Zuckerkranken Juden, daraus geht hervor, dass die Juden dreimal so viel an dieser Krankheit laborieren, wie die anderen Stämme. Ebenso stark ist die Erkrankung an Glaukom (grüner Star) bei den Juden. Nach Rydel, Wien, waren Juden 23 pCt. der Glaukomatösen, während sie nur 11,5 pCt. der Bevölkerung ausmachen. Am stärksten von allen Krankheiten tritt bei den Juden die Neurasthenie, Hysterie und Qeisteskrankheit auf. Als eine Ursache dieser wird zumeist der Alkoholismus angesehen; da Juden aber bekanntlich selten Alkoholiker sind, müsste dieser Umstand eigentlich zu ihren Ounsten sprechen. Betrachten wir aber die Tatsachen, so finden wir: Im Jahre 1895 waren in Deutschland von 100000 Personen geisteskrank: 491,9 Juden, 253,0 Christen. Eine spätere Aufstellung aus den Jahren 1898/1900 über die gesamten Irrenanstalten Preussens weist einen Prozentsatz von 3,42 zur Gesamtaufnahme nach, während das Verhältnis der Juden zur Gesamtbevölkerung nur 1,14:100 beträgt. Daraus geht hervor, dass die luden dreimal so viel Geisteskranke im Verhältnis zu den Christen stellen. Man sieht aus diesen Zahlen ferner, dass diese epidemieartige Krankheit unter den Juden noch ständig in Zunahme begriffen ist. In Österreich waren im Jahre 1899 in sämtlichen Irrenanstalten 7 pCt. Juden. Ihr Anteil zum Gesamtbevölkerung beträgt aber nur 4,68 pCt. In Ungarn entfielen auf ie 100 000 Personen an Geisteskranken: 191,26 Juden, 137,19 Christen. In Italien waren geisteskrank 259,7 Juden und 57,1 Christen. Unter 100 000 Personen in Algier nach Dr. Marly") 170 Juden und 53 Christen; in Russland 984 Juden und 935 Christen. Unter den Truppen in Kiew kamen im Jahre 1895 Wahnsinnsfälle vor: bei Juden 2,2 pCt., bei Christen 0,9 pCt. Dabei ist mit Sicherheit anzunehmen, dass unter den Juden in Russland viel mehr Geisteskranke sich befinden, als die mangelhafte russische Statistik zeigt. Ich habe selber meine Jugend in Russisch-Lithauen zugebracht und spreche von persönlich Erlebtem. Es* gibt kein Städtchen, in dem nicht mehrere jüdische Idioten herumlaufen. Nur in den seltensten Fällen übergibt der orthodoxe Jude seinen Angehörigen einer Irrenanstalt. Nach Lombroso kommen auf einen christlichen Wahnsinnigen 5—6 Irre unter den Juden überhaupt. Noch deutlicher sieht man die physische Minderwertigkeit der Juden, wenn man die militärische Aushebungsstatistik sich vergegenwärtigt. Dort treten die traurigen Merkmale der Entartung der. Jüdischen Jugend affl am deutlichsten zutage. Es bedarf wohl nicht der Erwähnung, dass die Körpergrösse des militärpflichtigen Juden durchschnittlich niedriger ist als die des Christen; viel wichtiger ist, dass auch die Brustweite des ersteren geringer ist. Voraussetzung zur Diensttauglichkeit ist in fast allen Ländern, dass der Brustumfang mindestens die Hälfte der Körperlänge beträgt. Den Untersuchungen des Dr. Tolwinsky zufolge, die den Zeitraum von 1886 bis 1897 umfassen, beträgt der Durchschnittsumfang der Juden 811 mm, der Polen 863 mm. Nach Wenigrow") hatten auf 100 Militärpflichtige H9W den Brustkorb kleiner als die halbe Körperlänge: Juden 491, Christen 12»< grösser als die Hälfte: Juden 452, Christen 836. Es entfallen nach RupPin auf 1000 Personen der Gesamtbevölkerung an Soldaten: «) Dr. H. Stern »Medical Record« 1901. 6) Marly, Arzt des Kurhospitals zu Constantine. 8) Leo Wenigrow-Warschau »Die Juden im Königreich Polen.«