Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 7 (1906)
- Issue
- 7 (7.1906)
- Date
- 1906-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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114 No. 7 breitet. Die männliche Hysterie, die sonst verhältnismässig selten ist, bildet die HBlfte aller jüdischen Hysteriker Warschaus (Hoppe1). Die eigentlichen Geisteskrankheiten bilden die Domäne der Juden. In Württemberg kam auf 3660 Christen ein Idiot, bei den Juden schon 1 : 3003; in Hannover 1 Idiot auf 763 Juden, bei den Christen 1 : 1381,3; in Preussen auf 10000 Juden 15,27, in Bayern 20,73, in Baden 26,07 Idioten, während die entsprechenden Zahlen der christlichen Bevölkerung 13,6, 14,4, 15,8 betragen. In dem Asyl für idiotische Kinder in New-York befinden sich mehr als 60% Juden! In-Ungarn war das Verhältnis der blödsinnigen Juden zu den entsprechenden Christen 9t,02 : 87,94. Ein Krankheitsbild: die familiäre amaurotische Idiotie, ein schwer degenerativer Prozess des Zentralnervensystems, der im ersten Lebensjahre Blindheit, Idotie, Muskellähmungen, allmählich und fast regelmässig bald den Tod herbeiführt, ist, so selten die Erkrankung bis jetzt beobachtet ist, in allen bekannt gewordenen ca. 70 Fällen in 36 Familien fast ausschliesslich unter den Juden vertreten! Die Irrenanstaltsstastistfken ergeben: Land Jnhr Juden Christen Möhren und Schlesien . . 1858 220 75 Bayern (privat)..... 1858 118,6 72,7 ..... 1871 286 94 .....• 1880 252 98 Preussen.......1871 161 86 ...... 1880 389 240 Württemberg...... 1880 159 62(1) Italien ........ 1879 259,7 57,1 (!) Kiew (russ. Armee) . . . 1895/96 219 96,3 Deutschland...... 1895/97 92 28 (!) Ungarn........ 1890 100,25 49,25 In Preussens sämtlichen Irrenanstalten machten die Juden 3,42 % oller Aufgenommenen aus, also dreimal so viel, als ihrem Prozentanteil an der Cesamtbevölkerung entsprach (1898/1900). Hier konnte direkte Erblichkeit resp. Familienanlage erwiesen werden, bei den Christen in 26,2 % des Zugangs, bei den Juden In 32%! Was die progressive Paralyse anbetriff!, so sind die Angaben Uber die Beteiligungsrate der Juden verschieden. Die neueren Statistiken geben einen entschieden grösseren Prozentsatz der Juden an. In sämtlichen preussischen Irrenanstalten litten an paralytischer. Geistesstörung im Durchschnitt der Jahre 1889/1900 Christen: 17,8%Männer, 7,2% Frauen, Juden: 26,2 o/0 Männer, 2,6% Frauen. Londoner und Wiener Statistiken ergeben noch stärkere Beteiligungszahlen der Juden. Bemerkenswert ist, dass nach russischen Statistiken die Jüdischen Paralytiker 0,86%, die christlichen 2,6 /o der Gesamtzahl der Irren ausmachen. Da In der Aetlologie der Paralyse die Syphilis eine grosse Rolle spielt, so beleuchten diese Zahlen nur die bekannte Tatsache, dass unter den Juden Osteuropas gegenüber der Verseuchung der übrigen Bevölkerung die Syphilis noch verhältnismässig selten anzutreffen ist. Ein zweites Moment, das für die Aetiologie der Geisteskrankheiten und auch anderer chronischer Leiden - in höchstem Masse in Betrac