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Jüdische Turnzeitung · 1906-06-01 · 6 (6.1906) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
7 (1906)
Issue
6 (6.1906)
Date
1906-06-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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92 No. & 3,31 M., am Schlüsse des Berichtsjahres 399,85 M. Die Einnahmen während dieser Zeit beliefen sich auf 2154,55 M. und setzen sich zusammen aus Verbandsbeiträgen 1006,85 M., Fondsspenden 1144,39 M. Die Ausgaben betrugen 1754,70 M., unter denen die für die Zeitung (Verbandsabonnement) mit 1294,98 M., Agitation und Propaganda mit 449,72 M. zu erwähnen sind. Am 1. April 1905 waren die Vereine mit ca. 630 M. an Verbandsbeiträgen, am Schlüsse des Berichtsjahres mit 1089,58 M. im Rückstand. Auch die Jüdische Turnzeitung weist eine grössere Rentabilität auf (Einnahmen und Ausgaben je ca. 8150 M.), sie hat von ihren laufenden Einnahmen ihre nicht unbeträchtlichen Schulden bis auf ein Minimum begleichen können. Da voraussichtlich im kommenden Geschäftsjahre auf den Eingang, von Geldern für den Fonds nicht in dem Massstabe wie im Vorjahre zu rechnen sein wird, und andererseits mit der grösseren Ausdehnung unserer Arbeiten und der Erledigung der mancherlei kostspieligen neuen Aufgaben (vgl. unten) erheblich mehr Ausgaben zu erwarten sein werden, erscheint es im Interesse der Aufrechterhaltung unserer Tätigkeit dringend geboten, dass die Vereine gemäss den Statuten ihre Beiträge regelmässig, und zwar für jedes Vierteljahr im Voraus entrichten. Die Korrespondenz des Schriftführers des Ausschusses ist eine erheblich grössere als früher gewesen: die Zahl der Ausgänge im Berichtsjahr belief sich auf ca. 1000 No. Leider war die Zahl der Eingänge weit geringer. Die Vereine lassen sich im allgemeinen mit der Erledigung ihrer Briefe zu viel Zeit, sodass oft mehrfache Anfragen an sie ergehen müssen. Sie bedenken nicht, dass ihre Lässigkeit die übrige Arbeit des Ausschusses stark beeinträchtigt und seine Arbeitsfreudigkeit nicht gerade zu erhöhen geeignet ist. Möge auch hierin recht bald ein gründlicher Wandel eintreten! Von den auf dem Berliner Turntag beschlossenen ,,Vertraulichen Mitteilungen des Ausschusses" ist nur eine erschienen Die Erwartung, dass sie eine Reaktion der Vereine zur Folge haben würde, traf, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht ein. Es bleibt also in bezug auf den Verkehr zwischen Verband und Vereinen recht viel zu wünschen übrig, immerhin sind die Wechselbeziehungen zwischen beiden doch lebhafter geworden, und wir dürfen uns der Hoffnung hingeben, dass diese Verbindung fortan eine recht innige werden wird. Verband und Vereine sind ja beide auf einander angewiesen. Der Erweckung und Erhaltung des Interesses für unsere Be-

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