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Jüdische Turnzeitung · 1906-05-01 · 5 (5.1906) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
7 (1906)
Issue
5 (5.1906)
Date
1906-05-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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76 No. 5 sondern dass sie, wenn zweckwidrig, ein wesentliches Hemmnis für die normale Entwicklung und jede weiter reichende Tätigkeit eines Vereines bilden können. Es ist zu hoffen, dass es gelingen wird, ein Statut zu schaffen, welches unseren Zwecken entspricht, ohne die Betätigung der einzelnen Vereine im speziellen irgendwie zu behindern. Ausserdem werden dem Obmannschaftstage Anträge hinsichtlich Führung einer Statistik und hinsichtlich der Teilnahme aller Verbandsvereine an einer Unfallversicherung und noch andere Spezial-Anträge zur Beratung vorliegen. Schliesslich wird statutengemäss die Obmannschaft über die Veranstaltung des 3. Jüdischen Turntages zu bescbliessen haben, und es wird eine Hauptaufgabe der Obmannschafts-Tagung sein, durch ihre Beschlüsse zu ermöglichen, dass dieser Turntag nach jeder Richtung hin entsprechend vorbereitet und unter Teilnahme aller Verbandsvereine erfolgreich durchgeführt werde. Es ist also ein reichhaltiges Arbeitsprogramm, das unser in Prag harrt. Wir müssen beweisen, dass wir es mit unserer Sache ernst meinen, wir müssen zeigen, dass wir uns nicht mit einer Organisation auf dem Papiere begnügen, und wir müssen dem Gebilde, das der H. Turntag geschaffen, den Lebensodem einhauchen, auf dass es wachse, blühe und gedeihe zu Frommen unserer gesamten Organisation. Darum erwarten wir auch, dass alle Mitglieder der Obmannschaft bestimmt in Prag erscheinen und kein Opfer scheueD werden, um die erste Tagung der Obmannschaft zu einer in jeder Hinsicht erfolgreichen zu gestalten. Kein Mitglied der Obmannschaft glaube, dass es bei den Bei'»" tungen entbehrlich sei. Wir sind unser noch wenig, die für die jüdische Turnsache arbeiten wollen und können. Nur wenn alle sich zur Arbeit vereinen, können wir den gewünschten Erfolg erhoffen u*1^ wir brauchen den Erfolg! Dr. Ludwig Werner, Vorsitzender der Obmannschaft. Über die Selbstwehr. Von A. R----n. »• Es ist augenscheinlich, dass von eben den theoretischen Tendenzen, die jede einzelne Gruppe der Samobarona gegenüber beseelten, auch ihre Taktik in derselben abhängig sein musste,

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