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Jüdische Turnzeitung · 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
6 (1905)
Issue
5/6 (5.1905)
Date
1905-05-01
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German
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Xo. 5/ö 97 Del. Richter hält Fechten für zu kostspielig, er empfiehlt besonders volkstümliches Turnen. D e!. P o 11 a k führt an, daß man in Wien keine Spielplätze erhalten könne und deshalb lediglich auf das Hallenturnen angewiesen sei; er ist dafür, daß die Turnvereine keinen Einfluß auf das Schwimmen, Radeln usw. ausüben, da die Gefahr vorliege, daß sich die Vereinsmitglieder dann mehr diesen Sportsarten zuwendeten, als dem eigentlichen Turnen. Die Freiübungen sollten möglichst einfach sein, jedoch könnte man nicht ständig einfache Freiübungen wählen, da sie sonst zu monoton würden. Eine geistige Anstrengung sei mit dem Turnen stets verknüpft. — Es wurde noch darüber debattiert, ob die Vorturner durch besondere Abzeichen kenntlich gemacht werden sollten. Dafür sprachen sich Pollak und Dr. Werner, dagegen Scholem, Meyer und Richter aus, letzterer aber nur hinsichtlich der kleineren Vereine. Der von dem Jüdischen Turnverein zu Lemberg gestellte Antrag auf Einführung eines allgemeinen hebräischen Kommandos in unseren Turnvereinen wird von dem Turntag zur Kenntnis genommen und dem Ausschuß als Material überwiesen. Desgleichen folgender Antrag des Del. Meyer: Der Jüdische Turnverband soll mindestens alljährlich eine Vorturnerstunde abhalten unter Leitung des Verbandsturnwarts. Teilnehmer dieser ^«unde sollen sein die Vereinsturnwarte, Riegen-Vorturner und Vorturner- Anmänner. d r ^unde soll vom Verbandsturnwart vorbereitet werden. Dergestalt, aii er selbst eine oder mehrere Üebungsgruppen übernimmt und noch inige Vorturner bestimmt, ebenfalls bestimmte Üebungsgruppen zu übernenmen, und zwar Vorturner möglichst aus verschiedenen Vereinen. Auf Antrag des Del. Dr. Blum wird beschlossen, die Abhaltung von orturnerkursen und Turnlehrerkursen in den einzelnen Vereinen wärmstens zu empfehlen: jO zur Hebung des Turnbetriebs, b) zur Hebung des Ansehens nach außen. vo ^0t1ifbeantragt Del. Dr. W e rr n e r, die Neuwahlen schon jetzt rzimehmen, da einige auswärtige Delegierte bereits am Nachmittag abreisen müßten. Hiergegen erhebt sich kein Widerspruch, lastu ' Werner beantragt, dem Ausschuß der ersten Periode Entrß zV.erteilen und ihm den Dank der Versammlung auszusprechen. (Geschieht.) laatn!?r' Tucn sPricht namens des Ausschusses den Dank für die erteilte Entlastung aus. Nation6wiede^ ^-j]]82111 beantragt, den bisherigen Ausschuß per Akklanichr^mi' i• Tucn widerspricht dem mit dem Bemerken, daß es ihm ' möglich sei, den Vorsitz wieder zu übernehmen. trag de,'?er$er ^ellt, unterstützt vom Del. Dr. Werner, den Anweil* die a k %f j ausschließlicn aus Berliner Herren zusammenzusetzen, numr «Pin„ »«• es bisherigen Ausschusses infolge der zu großen EntferaußemrH? *r u elleder und des damit verbundenen schwerfälligen Verkehrs rordentheh Stemmt gewesen sei. Del t 1 VorschlaS des Del. Dr. Werner wurden darauf 'neobald Scholem, Berlin, Plan-Ufer 63, zum Vorsitzenden, füh' MaxZirker> Charlottenburg, Herderstr. 8, zum Schriftunrer, der zugleich zur Vertretung; des Vorsitzenden bevollmäch- Dei lst' r- Richard Blum, Berlin, Oranienstr. 2, zum Turnwart,

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