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Jüdische Turnzeitung · 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
6 (1905)
Issue
5/6 (5.1905)
Date
1905-05-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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No. 5/6 35 An den Bericht Scholems schließt sich der des V e r - öandskassierers Arthur Hirsch an. Aus seinem Bericht geht hervor, daß der Verband eine Oesamteinnahme von 1196,83 Mark (u. zw. an Beiträgen der Verbandsvereine allein 1085,03 Mark) aufweist, demgegenüber ein fast ebenso hoher Ausgabenetat steht. Die Hauptausgabe des Verbands bilden die Zuschüsse an die Jüdische Turnzeitung in Höhe von 871 Mark. Wenn man die von den Verbandsvereinen noch ausstehenden Beiträge usw. in Höhe von 627,49 Mark und die vom Verband der Turnzeitung geschuldeten Beiträge in Höhe von 321,40 Mark mit in Betracht zieht, ergibt sich für die Turnerschaft ein Aktivsaldo von 309,40 Mark. Das Charakteristische der Verbandsfinanzen liegt — so fährt der Referent fort — hiernach in ihrer Illiquidität, die wiederum ihre Ursache in der unregelmäßigen Zahlungsweise der Vereine und dem Fehlen eines Betriebskapitals habe. Diese mangelnde Flüssigkeit der Verbandskasse trage Schuld daran, daß so wenig bisher für die notwendige Propaganda geschehen konnte. Insgesamt seien nur 61,60 Mark für Propaganda (abgesehen von den außerdem hierauf entfallenden Portis usw.) verausgabt worden, also eine verhältnismäßig sehr kleine Summe. Die Finanzlage sei für die fernere Entwicklung des Verbandes ausschlaggebend, eine Aenderung könne nur dann eintreten, wenn die Verbandsvereine mehr als bisher ihren Beitragspflichten nachkämen und wenn ferner, wie unten begrünet ist, ein ansehnlicher Verbandsfonds vorhanden sei. j Herrmann erklärt, daß es möglich gewesen sei, auch nach Prl? Statut die Arbeiten zu leisten, die man leisten wollte, wenn mehr ropaganda gemacht worden wäre. Er rügt, daß die bisherigen VerbandsunriUh?*e" unter dem Ausschluß der Oeffentlichkeit stattgefunden hätten na bittet schließlich noch um Auskunft über die Gründe für die Auflösung aes Turnvereins zu Frankfurt a. O. verf '' ferner teilt Dr. Tuchs Auffassung in Bezug auf die Verh""*e,Rundung des Verbandes und führt dies des Näheren aus. Der schaff" i. iedocn nacn der vorhandenen Situation, nach der Art und Be- und * ider Verbandsvereine und nach der gegenwärtigen Lage materiell indem"?°'ider Basis das geleistet, was zu leisten ihm möglich war, und nämr uwlf. eute das Haupthindernis gegen eine wirkungsvolle Tätigkeit, nuntr h «Ü alten und schlechten Statuten, beseitigen besteht die HoffwircT neue Statut dem Verband ein besseres Arbeiten ermöglichen Arhplf61' Dr" ferner beantragt, dem Ausschuß den Dank für seine Mühen und rj auszusprechen und ihm Absolutorium zu erteilen, ist der iw ■ lc"ter schließt sich den Ausführungen von Scholem an, und Hinsicht •mÜng' da" dls Menschenmaterial in Deutschland in turnerischer sehnt, em besseres sei als in Oesterreich, weil die meisten deutschen Juden sc"on turnerisch vorgebildet wären. -«'-uoerordentlich verfrüht angesehen würde. Als Vertreter des Kölner l urnei« ^ioStelller fcst. daß seinem Verein mit der Gründung der Turnerschaft AnJ^ er Q«fal'en geschehen sei. Der Kölner Turnverein habe vielfältige knm£ g LSOw°hl durch schriftlichen wie durch mündlichen Verkehr besX*"' habe Rat eingeholt und sich unterrichtet, wie es anderswo ge- DurM? .und das alles sei für seinen Verein von großem Nutzen gewesen Ufcn den Vortrag von Dr. Zirker habe sich der Mitgliederbestand um fast

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