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Jüdische Turnzeitung · 1905-05-01 · 5/6 (5.1905) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
6 (1905)
Issue
5/6 (5.1905)
Date
1905-05-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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78 No. 5/6 Erster Verhandlungstag. (Beginn 10»/s Uhr.) Nachdem der Vorsitzende der „Jüdischen Turnerschaft", Dr. Ernst Tuch, die Sitzung eröffnet hatte, werden auf seinen Vorschlag Dr. Hermann Jalowicz und Julius Berger mit der Prüfung der Wahlen der erschienenen Delegierten beauftragt. Als Resultat wird die Gültigkeit aller Wahlen verkündet und widerspruchslos angenommen. Hiernach vertreten: den Jüdischen Turnverein Bar Kochba-Berlin: Dr. Ernst Tuch, Dr. Her: mann Jalowicz, Theobald Scholem, Arthur Hirsch, Dr. Hans Mühsam, Adolf Graupe, Dr. Richard Blum, Fräulein Margarethe Eger, Dr. Julius Moses und Ernst Herrmann mit je einer Stimme, den Jüdischen Turnverein zu Köln: Julius Berger, Heinrich Meyer und Dr. Max Zirker mit je einer Stimme, den I. Wiener Jüdischen Turnverein: Dr. Ludwig Werner mit zwei Stimmen, Rudolf Pollack mit einer Stimme, den Jüdischen Turnverein von Mährisch-Ostrau und Umgebung: Professor Oscar Frankl mit einer Stimme, den Jüdischen Turnverein zu Oderfurt: Samuel Richter mit einer (Stimme, den Bielitz-Bialaer Jüdischen Turnverein: Dr. Max Zirker mit einer Stimme, den Jüdischen Turnverein zu Graz: Dr. Ludwig Werner mit einer Stimme, ien Jüdischen Turnverein zu Lemberg: Dr. Hermann Jalowicz mit einer Stimme. Demnach verfügen Dr. Werner über drei, Dr. Zirker und Dr. Jalowicz über je zwei, alle übrigen Delegierten über je eine Stimme. Nach Feststellung dieser Formalien ergreift Dr. Tuch das Wort zu folgender Begrüßungsansprache: Sehr geehrte Turntags-Delegierte! Gestatten Sie mir, Sie mit kurzen Worten hier herzlich willkommen zu heißen. Es ist der zweite Jüdische Turntag, den ich hiermit eröffne, und ich glaube, daß wir die Hoffnung hegen dürfen, daß er für die gesamte judische Turnbewegung von außerordentlicher Bedeutung sein wird- Ich nehme Gelegenheit, namentlich den auswärtigen Delegierten, die aus so weiter Ferne hergekommen sind, Herrn Dr. Werner und Herrn Pollak aus Wien, Herrn Professor Frankl aus Mährisch-Ostrau, Herrn Richter aus Oderfurt, den Herren Berger und Meyer aus Köln den herz* lichsten Dank des Ausschusses für ihre Bereitwilligkeit, an unserer Arbeit teilzunehmen, auszusprechen. Wenn wir in diesem Augenblicke auch von der Hoffnung erfüllt sind, unser seit einigen Jahren betriebenes Werk fördern und ein gut Stück vorwärtsbringen zu kennen, so glaube ich, dürfen wir doch nicht unterlassen, einiges hier kur

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