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Jüdische Turnzeitung · 1904-07-01 · 7 (7.1904) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
5 (1904)
Issue
7 (7.1904)
Date
1904-07-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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No.7 125 unvermeidlichen Aufnahmen gemacht waren, kehrten wir zur Frühstücksrast in Burg ein, die etwas reichlich bemessen wurde. Nach vierstündigem Marsche trafen wir wieder mit unseren Fuhrleuten zusammen und wir fuhren auf den von Wiesen und Erlen eingesäumten Armen der Spree über Forsthaus Eiche nach der Pohlenzschenke, einem idyllisch gelegenen, einsamen Wirtshaus. Von hier wurde nun der Heimweg Uber Wotschofska und Lehde nach Lübbenau angetreten. Um V210 h abends erfolgte die Abfahrt nach Berlin, wo alle" zwar etwas ermüdet von den Strapazen und von Mücken arg gestochen, aber dennoch bei gutem Humor um Vs^2 h eintrafen. Die Uberaus harmonisch verlaufene Fahrt wird allen Teilnehmern noch recht lange in angenehmer Erinnerung bleiben. Es beteiligten sich an der Turnfahrt 21 Damen und 2 Herren. Berlin. Voranzeige. Nacht- und Tagesturnfahrt de« Berliner Bar Kochba mit Frankfurter T.-V. Jung-Juda am Sonnabend den 30. Juli 1904. Abfahrt vom Bahnhof Alexanderplatz nach Köpenick um 10.21. Wanderung Uber Rahnsdorf, Erkner nach Hangelsberg, von hier Fahrt nach FUrstenwalde um 6.34, Ankunft in Fürstenwalde um 6.46 früh. Zusammentreffen mit den Frankfurter Turnern, welche um 5.54 früh abfahren und um 6.49 in Fürstenwalde ankommen. Es erfolgt dann gemeinschaftl. Wanderung über die Rauenschen Berge nach dem Scharmützelsee, nach-Storkow oder Beeskow. Von hier fahren die Frankfurter Uber Crunow, und die Berliner Uber Königswusterhausen nach Hause. Kosten für die Berliner Turner ca. 3.50 Mk. Ranzel sind beim Vbr. Burztyn, Elisabethstr. 4, gegen Hinterlegung des üblichen Pfandes abzuholen und spätestens 8 Tage nach der Turnfahrt dortseibst wieder abzuliefern. R. Soldin. Berlin. Am 20. Juni unternahm Frl. Frankel mit 21 Mitgliedern unserer Madchenabteitung einen wohlgelungenen Nachmittagsausflug nach Niederschönhausen. Berlin. Adresse für Herrn Dr. Ernst Tuch. Am Mittwoch den 20. Juli Uberreichten die Herren Referendar Julius Heilbronn und Ingenieur Richard Soldin im Auftrage des Vorstands des Jüdischen Turnvereins Bar Kochba Ihrem verdienten früheren Vereinsvorsitzenden eine Adresse, deren Text folgendermassen lautet: Sehr geehrter Herr Dr. Tuchl Belm Absohlusse Ihrer glanzenden Wirksamkeit als Vorsitzender. des Jüdischen Turnvereins „Bar Kocha" dringt es uns, Ihnen für die Erfolge, die Sie durch die Einsetzung ihrer ganzen Persönlichkeit für unsere Sache erreicht haben, unsere aufrichtige Anerkennung auszusprechen. Der hervorragende Aufschwung des Vereines und die Gründung der Jüdischen Turnerschaft haben Ihrer Amtsperiode das Charakteristikum gegeben, dass der Verein aus dem engeren Kreise seiner früheren Tätigkeit herausgetreten Ist und eine anerkannte Stellung in der Oeffent- Ilchkeit genommen hat. Dadurch ist Ihr Name mit der Geschichte des Vereins dauernd verknüpft. Ueberzeugt von der Fortdauer Ihres Interesses für unsere Bestrebungen, schiiessen wir mit der Bitte, dasselbe auch fernerhin In unserem Kreise zu betätigen. Der Vorstand des Jüdischen Turnvereins „Bar Kochba". Die Adresse ist von Herrn Julius Cohn-Bar Kochba entworfen und künstlerisch ausgeführt worden. Zur Linken sehen wir einen kraftvollen

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