Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 6 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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15 Mir ging eSi wenn ich die Zeit meiner Tätigkeit überschaue, wie fast allen Anhängern, daß ich ursprünglich alles versuchte, fast alles falsch anfing, und dann erst das Nützliche von dem Schlechten sondern konnte. Man kann vielleicht auf vielen Wegen zu einem Erfolge gerade in dieser Arbeit kommen; ich glaube aber, daß eine Organisation wie die Turnerschaft am besten fahren wird, wenn wenigstens die Prinzipien ihrer Jugendarbeit einheitlich sind. Zu diesem Zwecke ist ein ständiger Gedankenaustausch der Führer untereinander sehr wünschenswert, sei -es, daß sie oiTganisatoräch in irgendeiner Form 'zusammengefaßt werden, oder daß sie ständig an eine Stelle über ihre Errungen berichten, und zwar derart, daß diese Berichte nicht in großes Selbsten ausarten, sondern so, daß sie sich gegenseitig, von ihren Erfolgen und von ihrem Mißlingen Rechenschaft ablegen. Vor alle»1" aber müssen die Führer Versuchen, die inneren Gründe eines Erfolges oder Mißerfolges zu erkennen. SprechsaaL Uerbandsnadef. „• Der Turntag steht bevor. Die Gelegenheit, Wandel zu schaffen, kann ein S?uns*'?cr se'n a's jetzt Die gesamte Jüdische Turnerschaft muß nach sei6"1 eJnn eitl'chen System aufgebaut werden, das sich auf alle Gebiete, d*." Turnen oder Sport, Verwaltung oder Erziehung, selbstverständlich unter ^ucksichtigung der örtlichen Verhältnisse, erstrecken soll. Wir haben noch dW fend Zeit, um in Ruhe überlegen zu können, welche Richtlinien der Turntag Judischen Turnerschaft für die Zukunft geben soll, kei 1? System, wie das zur Verleihung -der Verbandsnadel darf also auch bann Aufscnub "»ehr erfahren. Es geht nicht an, daß eine „Verna!.»? snadel", die verliehen werden soll, von jedem Verein Nad I seiner Auffassung verteilt wird. Welchen Wert behält die tan«* .wenn e i n Verein größere Pflichterfüllung von seinen Mitgliedern verengt als ein anderer?! de cIn .?erlifl trifft man z. B. Leute, die kaum. 2 oder 3 Monate Mitglieder uns?°/|bew*gung Sind, mit der Verbandsnadel an. Die Verbandsnadel soll erhält" e'n Eisernes Kreuz sein, das zuerst der Hauptmannsbursche Um H sonden? eine Auszeichnung der treu zur Turnerschaft Haltenden, leihtm e"k j?remen Anhaltspunkte zu geben, in welcher Weise wir uns die Verwiir* ^sbed*ngungen gedacht haben, geben wir hier am Schlüsse den Entgeh k h oK- Berlin wieder. Der Vorstand des B. K. hat die ein- Deut«* *v .earbeitulJg des Entwurfs bereits aufgenommen und wird dem auch m r-e's von dem Ergebnis Kenntnis geben. Wir würden uns freuen, über //e Meinung der Verbandsvereine sowohl über die Bedingungen als auch die Verleihung der Nadel überhaupt zu hören. Entwurf für die Verleihung der Verbandsnadel. J. T. V. Vorgeschlagen von Bar Kochba Berlin. \/i?^ade' wird nur an Barkochbaner verliehen. Ein Anspruch auf Bedingung besteht nicht- Die Erfül,ung der Beitragspflicht ist Vora, Grundsätze der Verleihung. *n aktive Mitglieder. 1 Nadel ^ird denen verliehen, die ein Jahr Mitglied des Bar Kochba sina und ein halbes Jahr vor der Verleihung regelmäßig am Turnen 2 ^''genommen haben. ■ *o Heimabende und Wanderungen eingerichtet sind, ist die Teilnahme innen während dieses Zeitraumes Vorbedingung. In Ausnahmefällen