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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 3 (1920) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
3 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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14 gewissen Grad von Berücksichtigung der Schiffahrt seitens der türkischen Machthaber zeigen, sind zu nennen: Haifa, Saida, Sur. In Jaffa sind die Fahrzeuge gezwungen, weit draussen auf der Reede in einer Entfernung von 1 bis 2 Seemeilen von der Stadt vor Anker zu gehen. Dasselbe gilt für Gaza, Akka, Cäsarea und Ei- Arisch. In Bezug auf den Verkehr an der Küste stand im Jahre 1912 Jaffa trotz seiner ungünstigen Hafenbeschaffenheit mit über 1 Millionen Tonnen an der Spitze. Ihm folgten Haifa mit 685000 Tonnen, Saida mit 25 000 Tonnen und Gaza mit 7000 Tonnen. Das Verhältnis des Dampferverkehrs zum Seglerverkehr war etwa wie 100:3, da der Seglerverkehr nur von ziemlich kleinen einheimischen Fahrzeugen ausgeführt wurde, während die Dampfer grösstenteils eine» bedeutenden Tonnengehalt hatten. Für den Verkehr kamen folgende Linien in Frage: La Societe des Messageries Maritimes*) (Marseille) eine von der franzosischen Regierung unterstützte Gesellschaft mit ausserordentlich schnellen Passagierdampfern. Die beiden italienischen Linien Marittima Italiana**) i« Venedig und Servizi Marittimi**) in Genua für Personen- und Güterverkehr. Zwei grösstenteils dem Güterverkehr dienende englische Gesellschaften, die Prince Line**') und die Ellermann Moss Line***) in Liverpool. Die ägyptische Khedivial Mail Line*•**), die den Personen- und Güterverkehr nach Alexandria und Port Said besorgte. Der Oesterreichische Lloyd in Triest, dessen Dienst für ganz Deutschland und Oesterreich den Verkehr nach Palästina vermittelte und viele Vergünstigungen gewährte. Seine Verwaltung sowie seine Mannschaften waren schon vor dem Kriege zumeist Italiener. Heute ist das Unternehmen ganz in italienische Hände übergegangen. Die Russische Dampfschiffahrts-Gesellschaft «* Odessa, deren Passagierverkehr durch die niedrigen Preise besonders für Osteuropa in Betracht kam. , Einige unregelmässig in syrische Häfen anlaufende Dampfer der Levante-Linie, der rumänischen Linie „Servirial Maritime Roman, ein staatliches Unternehmen mit einem Bestand von sechs Dampfern (9800 Bruttoregistertonnen), die Woermann-Linie, die bulgarische Schiffahrtgesellschaft m Warna, mit einem Schiffspark von sechs Fahrzeugen; ferner verschiedene unter amerikanischer Flagge gehende Fahrzeuge der ehemaligen türkischen Gesellschaft Hadii Daud Farkuh kamen noch hinzu. ■ , , f i •) Dampfbootgesellsdiaft. •*) Italienische Schiffahrt. — Seedienst. •••) Eigennamen. a_uaii* ••••) Postdienst S. H. des Khedive« von Aegypten (Tgl. S. Mg. Scntfi.j

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