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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 2 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
2 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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19 .1. Aktive Turner und Sportler, 2. Fortschritte in der körperlichen Ertüchtigung und Anstrengung bei allen 'Leibesübungen, 3. Moralische und geistige Mitarbeit an der Idee des jüdischen Turngedankens (Besuch von Heimabenden, Kursen, sonstige Betätigung, z. B. von Mädchen in jüdisch-sozialer Hinsicht usw.). Wenn ich euch nun meine Ansieht klarlegen konnte, so hoffe ich, damit einen Anstoss gegeben zu haben, diese beiden innig miteinander verbundenen ' nernen zu besprechen, ohne zu glauben, dass meine Ansicht nun die einzig richtige oder die beste sei. Aber um eines bitte ich euch alle:, haftet dieslei fachen nicht für n e be n sä chlIch und unwichtig! Denn durch aen engen Zusammenschluss des Vereines in sich und der Vereine untereinander «ann der jüdische Turngedanke die Bedeutung erlangen, die er in dem neu "Weckenden jüdischen Leben sowohl in der Diaspora wie in Palästina z« beanspruchen hat. —————— i i ■' i. Vom praktischen Turnen und Sport. Vorschläge zur Vereinheitlichung des Tumbeirlebes in der Düdischen Curnerschaft. Von Siegbert Riesenfeld, I. Turnwart im Bar Kochiba, Kalttowitz. I. Allgemeines. , Ebenso wie der Deutschen Turnerschaft fehlt auch der jüdischen Turnerah!! d'e Einheitlichkeit in der Leitung und Durchführung eines Turn- *°ends. Vor allem mangelt es an der Ofeicihfmässigkeit des Kommandos, und wenn es uns nicht gelingen sollte, bis zum nächsten Turnfest . esem ^eoe' abzuhelfen, so wird es schwer sein, von unseren Turnern die ^"Passung ihrer Uebungen und Bewegungen an ein nie gehörtes oder in ^'"^.ursprünglichen Form verstümmeltes Kommando zu verlangen. Gelingt selKet n'c"*> so ware das Urteil der Sachverständigen vernichtend und forri d€n *-a*tn rnüssten derartige Mängel zu einer abfälligen Kritik heraus- _™ern. Wie ist dem abzuhelfen? ' Die meisten unserer Tumwarts haben ™*re erste Ausbildung in der D. T. oder jedenfalls in andferen nichitjüdilschen "Renschen Organisationen genossen. Von da aus hat sicher ein grosser sirf! illnen einen Hauptfehler mit zu uns gebracht. Es handelt der t um fol&entles: In viel*n Vereinen der Di. f. ist es übjkh, dass alle nwart> nachdem er die Freiübungen geleitet hat, die Befehlsgewalt über aus der Hand gibt, indem er durch' das einigermassen unverständliche vollet"aü- "m den Geräten — abmarschieren" die Riege dem Vorturner beh7u "kerlässt. Wodurch aber kann er die Abteilung in seiner Hand Kom a muss sic!n ein System schaffen, das es ihm ermöglicht, das dig Vl**™P während des ganzen Abends zu führen. Er muss dem Vorturner \om °h eit nenmen> die Riege auf irgendeine Weise durch Kommando I utld zum Gerät zu führen, oder sie andere Bewegungen ausführen zu mandli .jjpyäg.en wir, ob die Ausschaltung des Vorturners vom Komurao richtig ist, und stellen wir einmal fest, wasi dessen Aufgaben sind mnd Was er seiner Riege sein so«. sein \tnSer!L Vorturner sollten ihren Riegen vor allen Dingen Freunde Ide'p en.?™€ni die j|hn.en persönlich, nahe stehen und p i e unseren unse v bringen. Leider sind wir noch nicht so weit. Wir müssen wählp6 °rtturner naciri1 ihren turntechnischen und pädagogischen Befähigungen an d \a se">s': diese sind bei uns dünn gesät. Nehmen wir einmal techn'ur .Vorturner der 3. Riege irgendeines unserer Vereine hat von Turneanl Turnspra,che und Pädagogik keine allzu grosse Ahnung, ist aber ein rreunir,ter- Turner mit der Befähigung zur 1. Riege und seinen Turnern ein Resnett ^Vie rfr es sein ^r können ganz gut abnehmen, dass der pew der Riege vor solchen Vorturnern nicht a,lfzu gross sein wird. 2

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