Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 1 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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9 jhr Abonnement gewöhnt). Ich habe dagegen ein Heilverfahren gefunden. Als Arzt könnte ich ja ruhig zusehen, wie sich die Menschen vorsätzlich die Gesundheit ruinieren. Fettsucht. Darmträgheit, Parmstörungen, die schlechte Galle und das hitzige Blut, hundert Leiden heften sich an den Leib der Menschen, welche mit der Bahn zu den Diners und Soupers auf den Bergspitzen fahren. Ich w ürde uie chemisch-pharmazeutischen Fabriken z. T. zum Stillstehen bringen, Merzte brotlos machen und Krankenhäuser entleeren. In den freien bergen der Schweiz bekäme ich nicht Gedanken an Tyrannenmord und würde keine Oden darauf dichten, sondern Hymnen auf das Bergsteigen. Ich würde Schillers Schweizer Drama entsprechend umdichten u»d verfilmen..... Vom Jüdischen Turnverein „BraYla" (Rumänien). III. Das Schwimmen. Hindenburg gilt als Grösse. Ich weiss nicht, was er der Menschheit genützt hat. Wer ein V o 1 k s b a d baut, ist für micli von grösserem . Wert. Mich interessieren nicht veraltete Masstabe. Ludwig XIV., Wilhelm II., Hindenburg sind Heroen eines verschwindenden Zeitalters. Ich frage nach dem sittlichen Nutzen ihrer Taten. Unsere Zukunft liegt nicht in Kanonen, sondern aut fler Landstrasse, in freier Luft und im Wasser. „Hydor men anston . 1