Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 1 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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5 liches Volksleben geschaffen sind. Aber schon, in allen Ländern, im Osten wie im Westen, bildet sich unter dem starken Eindruck der ineuen hebräisch-palästinensischen Renaissance, deren Träger Revolutionäre der Arbeit und des Geistes sind, der neue Typus unserer neu'jn Jugend. Biluim, Chaluzim, Pioniere, sie, die Träger des starken werdenden Volkstums. Schon die Idee der nationalen Erneuerung erzieht in allen Ländern die Jugend zu neuer Einheit, zumal der iKrieg die jüdischen Massen durch und durch gerüttelt hat, so dass die (Voraussetzungen der Bindung in höherem Masse ermöglicht sind. Beispiel: Deutschlands Annäherung an die ostjüdischen Länder durch die Einwanderung, ein Prozess, der von revolutionärer Bedeutung für das deutsche Judentum sein wird. Leben wir, unsere Generation, also im WSffffl *iläi^ rr; r.S'^m Freiübungen de» J. T. V. „Maccabl'-Warschau. Zeichen des Ueberganges, unter allen Mängeln und Qualen eines Alchen, so heisst das nicht mehr, diesen Zustand zu bejahen (auch wenn wir wissen, dass letzte Lösung erst in Erez Israel möglich hst), vielmehr ihm hier, und gerade hier schon, zu steuern. Was kann geschehen. Durch die erwähnte Einwanderung verändert sich die »tmktur der deutsch-jüdischen Bevölkerung; die Berührung zwischen Ost und West wird inniger und damit die Möglichkeit für alle die, die bewusst die Einheit des Volkes erstreben, zur Ueberbrückung der unleugbaren Verschiedenheiten beizutragen. BeideTeile.Ost-undWestjuden fingen positive und negative Faktoren mit, die sicn gegenseitig ergänzen und fördern. Sind die Ostjuden bis in d.»e letzten Schichten hinein erfüllt von ungebrochenem, 'n"r»^m! judischem Willen, von starker positiver Kraft und Selbstverständlichkeit 1