Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 11 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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26 II. Aufzüge. a) Feigaufzug vorlings am Hochreck. 1. Durch Heben der Beine unter gleichzeitigem Anziehen der Arme zum Beugehang. 2. Durch Heben der Beine bei gestreckten. Armen zum Schwebehang, •i. Dasselbe wie 2., jedoch vom Schwebehang: Strecken zum Sturzhang und Aufzug mit gestrecktem Hüftgelenk (militärischer Aufzug). , , r,es KorPers mit gestreckten Armen und gestrecktem Hüftgelenk durch die Wage vorlings zum Sturzhangusw. Nach Erlernung; des 'Felgaufzuges vorlings am Reck können dieselben ,. Uebungen auch an den Ringen geübt werden. o) relgaufzug rücklings (Kreuzaufzug) 1. mit Ristgriff, s/ 2. mit Kammgriff. c) Schraubenaufzug am Reck in folgender Ausführung Sprung in den Streckhang kammgriffs, Anristen der gegrätschten Beine und Durchhocken des rechten Beines, Lossfassen der linken Hand, , Strecken des Hüftgelenks und Anziehen des Körpers zum Knickstütz auf jiem rechten Arm, % Drehung rechts urti die Längsachse zum Knickstütz vorjings auf beiden Armen, Strecken zum Streckstütz vorlings. / III. Zugstemme. a) Die Zugstemme vorlings kann am Reck, Barren oder an den Ringe" erlernt werden. Erfahrungsgemäss kann man diese Uebung auf folgende Weise leicht seinen Turnern beibringen: 1. Ueben eines ergibigen Khmmzuges (Brust bis an däe Stange bringen.) l. Vom Streckstütz langsames Senken zum Knickstütz (oft wiederhole»)- 3. Vom Knickstütz strecken zum Streckstütz. 4. Vom Knickstütz langsames Senken zum Beugehang (sehr oft Wiederhofen!). % Die ganze Uebung ungfeicharmigvorlings, d. h. zuerst den einen Arm vom Beugehang zum Knickstütz bringen und dann den anderen. ux ™ e Zugsten»ne vorlings gleicharmig'. b) Die Zugstemme rücklings kann gleichfalls gleich- und ungleicnarmtg ausgeführt werden. Die gleicharmige Zugstemme rücklings ist eine selten, gesehene Gipfelübung. IV. Das Hauptgebiet des Kraftturnens bilden die Wagen. Wir unterscheiden hier Hang- und Stütz wagen. Hangwagen vorlings und rücklings sind ja hinreichend bekannt. Weniger häufig sieht man, den einarmige« wagehang seitlings, der folgendermassen ausgeführt wird: Sprung in den Streckhang ristgriffs, Durchhocken zum Sturzhang rücklings, V* Drehung um die Tiefenachse, Loslassen. 1 Hand (gelüftete»' Arm in der Hochhalte) und V* Drehung um die Breitenachse. Die Stützwage kann unterstützt (<f. h. Stützen des Körpers auf die Elibogengelenke) oder frei ausgeführt Werden. Auch einarmige unterstützte Stützwagen sieht man häufig. Eine Verbindung zwischen Hang- und Stützwagen bikfet der sogenannte „Jesushang" an den Ringen. Aus dem Streekstütz langsames Senken des Körpers durch Seitführen der Arme bis zur Seithebharte oder in anderer Ausführung: Senken des Körpers aus dem Streckstütz mit Drehung rechts oder links zur Vorhebhalte des einen und Rückhebhalte "es anderen Armes. V. Als letzte Kraftübungsgruppe nenne ich das sogenannte Drücken (des Handstandes, das in folgender Weise ausgeführt werden kann: 1. Aus dem Streckstütz übergehen zum Knickstütz unter gleichzeitig«»» Heben des Körpers mit gebeugtem Hüftgelenk zum Handstehen m" gebeugten Armen, Strecken der Arme. . 2. Aus dem Streckstütz heben des Körpers mit gebeugtem Hüftgelenk u»0 durchgedrücktem Ellbogengelenk zum Handstand.