Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 11 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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27 3. Aus dem Streckstütz heben des Körpers mit gestrecktem Hüftgelenk und gebeugten Armen zum Handstehen und Strecken der Arme. 4. Heben des Körpers mit gestrecktem Hüftgelenk und gestrecktem Ellbogengelenk (durch die freie Stützwage) zum Handstand. ü. Durch Kombination der einzelnen Uebungen lassen sich hübsche Gipfeljungen zusammenstellen. Zum Schhiss sei noch eine oft bei M|usterriegenf und' Wett-Turnen ausführte Uebung am Hochreck mitgeteilt: „. .. Sprung in den Streckhang ristgriffs. Heben des Körpers durch die Wage rf«!nmJ«s zum Srurzhang vorlings, Durchhocken zum Shirzlhang rücklings, Senken « Körpers seitwärts zum einarmigen Wagehang seitKngs, ungleicharmige Zug- J?mn'e rücklings, Senken rückwärts zur Hangwage rücklings, Heben des Körpers gestrecktem Hüftgelenk zum Sturzhang rücklings, Durchhocken zum Stürzte vorlings, Senken des Körpers mit gestrecktem nüftgelenk durch' die Wage "Wnngs, die längere Zeit gehalten wird, zum Streckhang, Absprung, ^j. Auch bei Muster- und Wett-Turnen sieht man verhäftaismässig wenig Kriafts!2^§en.' da Schwungübungen auf das Auge des Zustehauers (und auch des Sjtn*edsrichters) besser wirken. Ferner muss man schon grosse Erfahrung beauf ' um *e Schwierigkeit beurteilen zu können. Während z. B. ein Kreuz- ^izug ristgriffs von dem Mrttefstufenturner leicht ausgeführt werden kann, wird eri«°^'ar unter den Gipfefturnern nur wenige geben, die dieselbe Uebung karanrsch turn,en. können. Aus gesundheitlichen und aesthetischen Gründen sind nwierigere Kraftübungen für das Damenturnen völlig ungeeignet. Der FussbalI-5port I Von Fritz Scherbel, Bar Kochba, Berlin, iveri'u einzige Sport, der die grossen Massen immer wieder zu fesseln jji™0«^ hat, ist der Fuss ball-Sport. Das sollten unsere deutschen Ver- Jj^^Vereine, die das Fussball-Spiel in den letzten Jahren arg vernachlässigt ^f*?» dringend beherzigen und daraus für die Zukunft eine Lehre ziehen. abS unser Programm' die individuelle Erziehung des Einzelnen ^^uj^rtvolles Glied der Gesamtheit fordert, so ist es doch mindestens ebenso Beul*' durch hervorragende Einzefleisrungen die grosse Masse für die We.png zu gewinnen, Wert ynsere Wiener Freunde von der Hakoah haben den erzieherischen lebt!» » ^ussbaM-Sportes auf die jüdische Masse schneller begriffen und im Schaf1 Jahre den Davidstern wiederholt vor Zebntausendeft von Zuder Züm SieS€ g«run,t- Dadlurch! hat die Fussball-Mannschaft des Hakoah Jrjuschen Sportbewegung in Oesterreich zahlreiche Freunde und Gönner werbtr/i' ^s **** Seite 28 zeigt eine Momentaufnahme aus einem vieltM der HakOah gegen den österreichischen Meisterklub Rapid. Eine fey auswidköpfige Zuschauermenge, die stellenweise in 15 er Reihen das Spielfj^ jj^säumte, war hier Zeuge eines ebenbürtigen Kampfes der „Mogen- AnerS"Mannschaft", deren hohes Können in der Sport- und Tagespresse volle in "U11^ gefunden hat. Der Photograph hat den Augenblick festgehalten, im v die Hakach-Verteidigung mit dem bekannten Rapid-Stürmer U r i d i J Ri?fe steht 1 Wiene 4 ^er *m fcormnenden Frühjahr vorgesehenen Einweihung des neuen nach Ii Portp&k« werden wir die Möglichkeit haben, uns zum ersten Male einer "V I^rieee friedlichen Fussball-Wettkampfe mit der Hakoah und aUf tS!l?lisc:nei1 Mannschaft messen zu können. Irgend welche Aussichten dem T™Jfe werden uns nur dann beschieden sein, wenn wir sofort mit vorbereitenden Training beginnen. Nadinr« Linter-Training der Fussballspieler wird wegen der kurzen ^üs»en^-zum K"08801 Teil v°m Spielplan in die Turnhalle verlegt werden witxHr . pja in der Halle natürlich mit dem Ball nicht geübt werden kann, l)ebuiuw>m der Hauptsache darauf ankommen, die Mannschaft durch entsprechende steUtw" V1* die hohen körperlichen Anforderungen, die der Fussbaltsport SUnjr Vorzubereiten. Besonders eifrig muss das Seilspringen zur Kräfti- «er Beinmuskeln geübt werden, sodass nach einiger Zeit 200 Sprünge 11