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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · 11 (1919) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
11 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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25 ^jnd, die es gilt auszumerzen. Meiner Meinung nach wira auch mancher Blau- Weisser entgegen Graus Ansicht sehr wohl in zionistischen Organisationen arbeiten 'können, (und die Praxis lehrt ja auch, dass ies vielfach geschieht. DieRed.). Auch ja Jen andern Jugendbünden greift die Erkenntnis und tdas Verlangen pac'i sozialer Lebensführung mehr und mehr Platz; dies aber sind robleme für sich, die ich hier nicht anzuschneiden wage. U n s ist es heilige Pflicht, nicht nur rastlos an uns selbst zu arbeiten, Sondern nach unserm Vermögen auch rastlos an der Ausbreitung und Vertiefung uer Bewegung, vor allem an der körperlichen Gesundung unserer Jugend und "nsercs Volkes. , Uns ist Wiedermenschwerdung und Wiederjüdischwerden eins, denn Qurch unser Wiederjüdischwerden wollen wir wieder Mensch werden. Auch »r uns gibt es kein Stehenbleiben, denn auch unser Streben ist vorwärts gerichtet: ins Land der Väter. Vom praktischen Turnen und Sport. Kraftübungen, Von Arthur L ö w e n s t e i n , Bar Kochba, Berlin, j Beim deutschen Gerateturnen unterscheidet man zwei Hauptübungsarten: siiot vun8'-> '-• Kraftübungen. Schwaingübungen werden, wie der Name schon au-■ .^Urcn Schwingen des Körpers mit Hilfe seiner kinetischen Energie usgctiilirt. Kraftübungen dagegen werden nur durch die Körperkraft des T«rnCrs bestimmt. a. Der Anfänger tut gut, zuerst Schwungübungen zu turnen. Vor allem bt^h s?"cn jugendliche Turner unter 17 Jahren sich nicht, wie man es häufig eobachten kann, auf das Kraftturnen fegen, da es auf das Wachstum des in S|;.r Entwicklung befindlichen Körpers hemmend einwirkt und unschöne unter- Kr H ^örperformen schafft. Auch die Sehwungübungen verleihen dem Turner er . > u"d erst wenn er sich ein gewisses Mass hiervon erworben -hat, gehe ,?.n8sam zu Kraftübungen über, ohne jedoch das Schwungturnen zu vernachlässigen. Zuerst übt man den Kfimmzug am reichhohen Reck durch: t_„. Sprung in den Beugehang, langsames Senken zum Streckhang (rist- und «ammgriffs). v _ Ferner: .':.■'! •', [" zur vLan£sames Heben der Beine, zuerst einzeln, dann beide Beine zusammen im o j°rnebria'te) langsames Senken. An den Ringen versucht man nun t,ejJ)Ctla.ukelschwung durch Ausnutzung des Schwunges zuerst beim Vor-, dann Ian^n^uckschwung durch einen kurzen Ruck in den Beuge hang zu ge- Arme ^m ^a r r e n urjt man aus dem Querliegestück Beugen und Strecken der Wen Je*zt wird auch der Klimmzug am Hochreck bald erlernt sein, besonders worbenm?"t Vor'lei scnon s'cn durch Schwungübungen die nötige Kraft ern,jt ^herrscht man diese Grundübungen des Kraftturnens, so kann man lior^. eigentlichen Kraftübungen beginnen. Wir wollen die Hauptübungeii nerauSgrcifcn " »tutzelübungen. jO am Barren Stützein im Streck- und Knickstütz vor- und rückwärts. ") Löwengang am Barren in folgender Ausführung: Sprung in den Knickstütz vorlings am Ende des Barrens, Vorgreifen einer Hand unter Streckung des Armes, Knickstützwechsel, Vorgreifen der anderen Hand, wiederum Knickstützwechsel usw. bis der Turner . 5*m aperen Ende des Barrens gelangt ist. 1 e) Drehungen um die Längsachse im Streckstütz am Barren. (Erschwerung durch Vorhebhalte der Beine.) Drehungen um die Längsachse im Knickstütz am Reck und Barren. 1 1

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