Mannheim
Compact Memory

Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · 9/10 (1919) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
9/10 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 39)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/6492385-5965061-5965392--256-4923172
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

39 heranzubilden, doch die jungen Kräfte wurden durch ^.Jit*T^^JP!!£ Wreinsfeben schnell entalgen, dass man in der AusbiMung AicM Schritt haften konnte. Und doch istlas Wesentlichste im ^ben unseres Verems, da» « allen turnerischen Aemtem Personen stehen, dier ta'fas Wesen des Turnens tief eingedrungen sind, die standig bemuht Weißen, <*u vkwi iütete OdSrt ter Turn-Wissenschafl: sich immer neuem zu 4enm machen. Bekennen wir ruhig «an^eu, dassmJTgg Abteihmgesni^itglieder arbeiten, die durchaus noch mcht den Beweis iftres tunrtedSischen ¥Sf„s gebracht haben. Nur ««^ngche M«g an geschulten Kräften zwingt uns, diesen Mitghederai die Auf iWung einer Abteilung oder Riege anzuvertrauen. Es ist daher die vornehmste PHuftt einer J^en turnerischen Vereinsfeitung für geeignete Ausbildung «»W.'g* glieder zu sorgen Deshalb hat im Berliner Bar Kochba zunächst em *WaEj£2& fflTWe Damen eingesetzt, der in ^«gter Form das Notwendiirste «reben soll was unsere Turnleiter fähig macht, methoaiscnen «nteS Äi^n to gw Lehrstoff dieses Kursus setzt s.ch hiiuuih \- aus d^m^Qeblet der Menung.fr™. und derJMigogik. ^nmohKubn^ 2aus der theoretischen Behandlung des Turn-Lehrttof es (Jums Hirscft) una 3aus praktischen Lehrproben (Leo Kaminsfci) "«^^^^^25 Versuch begonnen werden, die Vorträge, welche für die theorehsche des Turn4.ehrstoffes in Xussicht genommen sind,^ einzeln naher zu betrachten. In 10 Mw*~~U:~J----- " » ,r '— Die in d t ° s wissen unserer tecnnischen ue *u Referate werden in folgender Reihenfolge gehalten: Ziele und Zweck des Turnens, seine Art, sein Wesen. 2. Turnsprachliches, Kommando. Systematische Uebersicht der Ordnungsübungen. 4. Gang- und Schrittarten, Taktturnen. 5. Systematische Uebersicht der Freiübungen, o. Handgerätübungen. 7. Anatomie, Gesundheitslehre, Erste Hilfe. 8. Methodik des Turnunterrichts. 9. Spiele. »0. Besondere turnerische Veranstaltungen (Riegenprüfung, Wert-Turnen, Musterriegen). _ I. Vortrag. und r.IUrnen ist Vornahme von Leibesübungen, die nach bestimmten Regem a ^setzen ausgeführt werden. '*eck und Ziel des Turnens: a) in physiologischer Beziehung, b) in psychologischer Beziehung. Zu a) organisch gesunder Körper, Kraft, Ausdauer, Gewandheit. £u b) Frische des Geistes, Vertrauen auf eigene Kraft und eigenes Können, Mut, Entschlossenheit, Geistesgegenwart, willige Unterordnung. zur ^u* deutsche Turnen (System Jahn, Spiess) wirkt im Gegensatz 'schwedischen Gymnastik ganz bedeutend auf die Tätigkeit des Ner- ,j: nsy?tems. Jede Muskelbewegung wird durch Nervenreize hervorgerufen, weM» s~nc%er Reihenfolge aus dem Gehirn in den betreffenden Muskel geschickt des* (koordiniertes Arbeiten der Nerven). Je komplizierter die Bewegung, oJ™ mehr Gehirntätigkeit. (Abwägen im Gehirn, damit keine überflüssigen Mua verschickt werden.) Eine Uebung sieht geschickt aus, wenn nur die führt "Tätigkeit treten, und auch nur in dem Masse, wie sie zur Aus- «nrung der Bewegung gerade notwendig sind. (Beim Hangeln die hässlichen z*"bew«gungen.) Das Turnen in unseren Vereinen soll die Mittellinie Svst n <Jeutscn€m Turnen und schwedischer Gymnastik halten. Aus beiden er«♦men das Beste Ijerausgreifen. Im Frauenturnen haben alle Uebungen in bei k r L'n'e gesundheitlichen Wert, dann erst den erzieherischen, und 'hier- Srh« fsonders hinarbeitend auf Entwicklung zur Geschicklichkeit und Sinn für nonheit (Taktturnen, Schrirtübungen, Reigen). Reigen ist eine Verbindung

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.