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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · 8 (1919) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
8 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 35)
Language
German
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35 "nerlasslich. Es ist selbstverständlich, dass je nach der vorhandenen Zahl, der Verschiedenheit des Alters und der körperlichen Leistungsfähigkeit auch bei den Altersriegen Einteilungen vorgenommen werden. Aber aucn bei geringer «hl lässt sich unter Anleitung eines geschickten Vorturners Tüchtiges leisten, l^je Darbietung von Gipfelübungen kann man ruhig den jungen Leuten überlassen. Das Gebiet der leichten Oebungen stellt eine unerschöpfliche Quelle standiger Abwechslung und Anregung dar. Die sonst im Frieden vorhandene, Manchem älteren Turner hinderliche Körperfülle, hat ja als eine der vielen Kriegsfolgen stark nachgelassen. Es muss betont werden, dass für die Frauen Altersriegen ebenso notwendig sind, wie für die Männer. Die Heranziehung aller Altersstufen zum 'Urnen sollte für beide Geschlechter erfolgen. Die gegenwärtige Zeit des Wiederaufbaues der stark mitgenommenen oder schon aufgelösten Vereine, ist die beste Gelegenheit dies gründlich zu tun und?le Fehler der Vergangenheit zu vermeiden. Aus den Kreisen der dem Turnen 'erstehenden Anhänger der nationaljüdischen Bewegung lässt sich gewiss noch uiandher Aeltere gerade heranziehen, der auch als völliger Neuling willkommen!s|- . Sein Beispiel wirkt gerade auf die Jugend anfeuernd Ein dankbares Teta *" «hm gegeben an ihrer Durchdringung mit den grossen Aufgaben, die uns ^("e nahe Zukunft zu erfüllen gebietet. Erst dann wird die Jüdische Turnerschaft jjie Bedeutung gewonnen haben, die ihr zusteht, wenn sie getragen wird von ^er aktiven Teilnahme aller jüdisch-national Gesinnten, ganz gleich, ob sie "Och tjgg erste stürmische Feuer der Jugend oder die geklarte, still wärmende 'amrne des gereifteren Alters besitzen. Vereins - Berichte. Vorbemerkung der Redaktion. Die Beschlüsse dieser Sitzung sind durch die Verschiebung des Wiener Sportfestes bis zum Frühjahr, sowie durch die vorläufige Verschiebung des Vorturnerkursus zum Teil gegenstandslos geworden. Trotzdem bringen wir das ausführliche Protokoll, um ein anschauliches Bild von der Arbeit des Kreisvorstandes zu geben. Vom Vorstand des deutschen Kreises Protokoll der Sitzung vom 16. Juli 1919. Kat ^^'U" 8 Uhr abends. Anwesend: Rechtsanwalt Exiner, Referendar prj.ts£hke, Leopold Loewenthal, Ernst, Simon I, Walter Erhard, p„Lz, S ch e rb e 1. Als Gäste: Heinrich Kuhn, Arthur Loewenstein, Adolph Loewy, Ernst Simon II, habe ' e s e t z u n g der Aemter: Rudolph Loewy und Ernst Simon II den Aemter eines Kreis-Turn- und Sportwarts abgelehnt, und begrün- Aru ."Jamals ausführlich diese Ablehnung mit der grossen Ueberlastung an 'äuffi. die sie iur den Bar Kochba zu leisten haben. Beide Aemter sollen vorgg^l^unbesetzt bleiben. Neue Vorschläge seitens des Bar Kochba sind nicht Bar k'"^. Jugendarbeit. Kuhn berichtet, dass in den Jugendabteilungen des augff«vij **a eme Reihe von Mitgliedern eingetreten sind, die dort zu Führern Kofhh twerden sollen. Es wird beschlossen, nach dem jetzt im Bar Herr* ■ r V°r*urner stattfindenden Kursus nach Möglichkeit von denselben en einen Kursus zur Ausbildung von Jugendführern abzuhalten. e'Uba ^8 S0!' mit ^er neuen Jugend-Zeitschrift „Bar Kochba" eine Vermitten ^r e'nen verbilligten Bezug getroffen werden. Die Vereine sollen nicht W'e v'e' Exemplare sie nehmen würden. Die Kosten sollen möglichst £retr»~Von den Jugendmitgliedern, sondern von den Senioren oder Alten Herren ^Uragen werden

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