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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · 8 (1919) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
8 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 36)
Language
German
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36 III. Vorturnerkursus. Ernst Simon I erstattet Bericht über die bisher unternommenen Schritte, Katsche trägt noch nach, dass die theoretischen Vortrage ergänzt werden sollen durch den Besuch von Veranstaltungen der Berliner Vereine, die selbstverständlich nach vorheriger Rücksprache, sowohl der Zeit wie der ihrer Art nach, noch genau bearbeitet werden. Zur Vorbereitung des Vorturnerkursus wird eine Kommission gewählt, bestehend aus Katschke, Loewy und Ernst Simon II. Die Vereine im Reiche sollen gebeten werden, die Namen der Teilnehmer möglichst bald anzugeben, sowie gleichzeitig mitzuteilen, wer von diesen in Berlin Verwandte hat oder bei Verwandten wohnt. IV. Sportfest. Neben den Sportfesten in Berlin, München und Wien soll evtl. ein Sportfest in Frankfurt a. M. am Donnerstag den 28. August veranstaltet werden. Frankfurt soll angefragt werden, ob es die Vorbereitungen des Festes übernehmen will. V. In München soll am MoJitag den 1. September*) eine Sitzung des erweiterten Kreisvorstandes stattfinden, auf der eine Aussprache mit den Vereinen im Reiche geplant ist. Als einleitende Referate sind solche von Exiner und Ernst Simon I über die bisherige Arbeit des Kreisvorstandes vorgesehen. VI. Es findet im übrigen noch eine Aussprache zwischen den Mitgliedern des Bar Kochba und des Kreisvorstandes über die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Bar Kochba statt. Katschke bittet, dass die einzelnen Berliner Vereine, die zu den Sitzungen eingeladen werden, immer denselben Vertreter entsenden . VII. Es wird beschlossen, gemeinsam mit dem Bar Kochba, das Angebot der Berliner Zionistischen Vereinigung wegen Ankaufs seines Vervielfältigungsapparates, anzunehmen. Schluss der Sitzung 12\\. *) nach der Verlegung des Festes am 7. September. „Bar Kochba", Bamburg. Wir haben jetzt in fast allen Abteilungen wieder Friedensbetrieb, merkh^r3 nßSrC= "W* ein l^"8^ a"u füh™den Kräften ausserordentlich bet?w£ •♦ a i, Lei??od} m Hambur£ bestehende Belagerungszustand, der häufig mit dem Verbot, die Strasse abends zu betreten, verbunden war, störte unseren Betrieb häufig und lähmt die Arbeitsfreude. Trotzdem ist die turnerische und sportliche Arbeit nicht ganz unbefriedigend. Unsere Herren-Abtei- ,ii£g4nUM unterw,Leitung unseres Turnwartes En och. Durchschnittsbesuch fii» HiJ? j1* Wed?r qu?ntitativ noch qualitativ hat die Abteilung bisher die Hohe wieder erreicht, auf der sie vor dem Kriege stand. Unsere Damen- *Jhn££Unl turnt0wi^er unter Leitung von Fräulein Clausen. Durchschmrtsbesuch etwa 35 Damen. Um den Mangel an Vorturnerinnen abzuhelfen, naberi wir einen Vorturnerinnen-Kursus eingerichtet. Interessant ist, dass Wir v0r ^'.rzem den Yersudl gemacht haben, diese Abteilung teilweise nach den Vorschlagen von Turnbruder Kaminski umzugestalten, doch ist die seitdem verflossene Zeit zu kurz, um ein Werturteil zu fällen. Unsere KindernlllL A*BZ-n und. daue/"d gut besucht. Es wird mit viel Eifer geturnt. Ubwohl die hier bestehende „Jüdische Turnerschaft von 1902" ebenfalls zwei Kinder-Abteilungen eröffnet hat, ist bei uns keinerlei Abnahme zu verspüren. Besonders erwähnenswert sind die Erfolge unserer Jungen in der Leichtathletik. v3C russballabteilung ist immer noch nicht aus ihrer Lethargie erwacht. Schuld daran ist hauptsächlich der Mangel an geeigneten Leuten, die organisatorische Arbeit leisten könnten, um dann sofort bei Beginn "der Saison Training und Wettspiele folgen zu lassen. Dagegen ist unsere 'R ud e r¬ Abte llung kraftig wieder bei der Arbeit. Nachdem im Frühling |Unter

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