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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1919-01-01 · I (1919) · p. Seite 25

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
20 (1919)
Issue
I (1919)
Date
1919-01-01
Page
Seite 25 (sequence 25)
Language
German
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bedarf, selbst wenn er Schülerorganisationen angehört hat, der Erziehung der Korporation. Denn einer Jugend, die nicht in ureigenster Umgebung erzogen worden ist, wird gar manches erst im beginnenden Mannesalter aufgehen, was einer in naturgegebener Umwelt aufgewachsenen Jugend bereits in der Kindheit sich erschließt. Der nationaljüdische Student sollte sich darüber klar sein, daß ein Fernbleiben vom K. J. V. eine persönliche Schwächung der nationalorganisierten Kräfte bedeutet. Wem der endgültige Sieg im Kampfe zwischen K. C. und K. J. V. beschieden sein wird, ist uns nicht zweifelhaft. Das negative Judentum des K. C. besitzt keine zeugende Kraft gegenüber dem vom nationalen Ethos getragenen K. J. V- Die Voraussage für den Ausgang des Kampfes zwischen denen von gestern und denen von morgen ist nicht schwer, sie war es für uns nie, denn wir wissen: „Der Begeisterte siegt immer und notwendig über den, der nicht begeistert ist." Berlin Arthur Stein Unser Satisfactionsbegriff Probleme von so rein formaler und äußerlicher Art wie das der Stellungnahme unseres Kartells zum Satisfactionsbegriff sind, gemessen an der großen Fülle unserer nationalen Aufgaben, nur Nebensächlichkeiten; ihre Entscheidung in dem einen oder anderen Sinne kann den Geist unserer Gemeinschaft und die Färbung ihres Lebens nicht wesentlich beeinflussen. Auf der anderen Seite bringen es jedoch die fest umgrenzten Erziehungsaufgaben unserer Organisation mit sich, daß wir eine Harmonie zwischen Erziehungsziel und Gemeinschaftsformen zu schaffen suchen und diese aufs sorgfältigste auswählen, so daß sich aus ihnen wiederum ein Bild der Stimmung und des Geistes des Kartells gewinnen läßt. Es gibt nichts bei uns, was nur äußerlich und nur zweckdienlich wäre, und darum läßt sich kein noch so unbedeutender Teil unserer Gemeinschaftsforraeii schildern, ohne daß die Beziehungen aufgedeckt werden, die zwischen ihm und unserem geistigen Leben bestehen. Aufgabe der nationaljüdischen Jugendbewegung ist es, den Typus des Juden zu schaffen, der in selbstverständlicher Konsequenz seiner jüdischen Abstammung in sich die Bindungen lebendig macht, die ihn mit der Vergangenheit des Judentum« verknüpfen, und der seine Persönlichkeit ganz in den Dienst der na-

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