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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1918-02-01 · Dritte Kriegsnummer (Februar 1918) · p. Seite 26

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
1916-1918
Issue
Dritte Kriegsnummer (Februar 1918)
Date
1918-02-01
Page
Seite 26 (sequence 26)
Language
German
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20 No. 3 bieten und uns gleichzeitig Gelegenheit geben sollte, neue Mitglieder zu werben. 5 ordentliche und 7 außerordentliche Mitglieder wurden gewonnen. Die Vorstandschaft darf wohl sagen, daß. sie im vergangenen Vereinsjahr ihr Möglichstes im Interesse des Vereins getan hat. Wir hatten denselben — nachdem die Männerriege im Felde ist — nur mit unserer Damenriege gehalten und werden ihn auch bis zum Kriegsende halten. Die zurückkehrenden Tumbrüder werden das fertige Gerippe wieder vorfinden. Durch unsere Kleinarbeit kommt immer ein Zuwachs, wie auch im verflossenen Jahr. Mitgliederbewegung Aktive Mitglieder Inaktive Mitglieder Anfangs hinzuge- 1917 kommen 24 16 15 13 ausgeheutiger schieden Bestand 14 26 1 27 Im Felde befinden sich 34 Tumbrüder. Der im Januar neugewählte Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen: Artur Körösi, 1. Vors., Max Jacoby (im Felde), Frk Hansi Friedmann, Rpr. N. Kahn (i. F.), Frl. Jettchen Karpf, Frl. Martha Plaut, Benno Friedmann (i. F.), Frl. Gertrud Herzberg. Posen. Jüdischer Turnverein. Der Jüdische Turnverein Posen eröffnete seine Winterarbeit Sonntag, den 14. 10. 1917 mit einem sehr gut gelungenen „Simchas-thora- Tee“, der von ca, 300 Personen besucht war. Einleitend gab der Vorsitzende Herr Dr, Leiewer einen Ueberblick über die innere Entwicklung des Turnvereins und konnte feststellern, daß diejenige Richtung in in*11 auf der ganzen Linie gesiegt hat, die für bewußte jüdisch-nationale Erziehungsarbeit seit Begründung des Vereins efngetreten war. Es fol#**1* abwechselnd instrumentale, gesangliche und turnerische Darbietungen. De* Tee schloß sich würdig an die früheren Veranstaltungen des J. Posen an und brachte ihm wiederum eine Reihe neuer Mitglieder. E*n für die junge „Feldbibliothek“ des Vereins eingeleitete Sammlung ergao ca. 100 Mark. Turnbetrieb. In der zweiten Jugendabteilung mußten wir der Landarbeiten wegen den Betrieb vorübergehend einstellen. Nachdem**1^ Mitglieder zurückgekehrt sind, hat die regelmäßige Turnstunde wiede begonnen. In der ersten Jugend- und Frauenabteilung war der Tan*' betrieb befriedigend, die weiteren Einziehungen, der Vortumermangef w« verschiedenes andere erschweren die Arbeit. — Um der jüdischen Oenen - lichkeit Posens einen Einblick in seine Kriegsarbeit zu geben, veW - staltete der Verein am 8. 7. 1917 eine „Oeffentliche Frauentum stund« Gerät- und Freiübungen w'urden mit größter Exaktheit ausgeführt an fanden den Beifall der zahlreich erschienenen Zuschauer. Unser Heim. Am Abend desselben Tages fand die Einweija^ der neuen vergrößerten Vereinsräume, die sich im Mittelpunkt der Sw» — Berlinerstr. 5II — befinden, statt. Das Heim, welches zu *jj**jj gemeinsamen der national-jüdischen und zionistischen Vereine wurde, erfreut sich dauernden starken Besuchs. Seit 1. November ha

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