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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1918-02-01 · Dritte Kriegsnummer (Februar 1918) · p. Seite 16

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
1916-1918
Issue
Dritte Kriegsnummer (Februar 1918)
Date
1918-02-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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10 No. 3 ken. Wir möchten nicht verfehlen, an dieser Stelle unserem Turnbruder Hallenstein im Haag für seine unermüdliche Unterstützung zu danken. Im Kriegsaiisschuß, von der Kriegsvertretertagung der Vereine des deutschen Kreises der jüdischen Tumerschaft im November 1916 mit der Wahrnehmung der Verbandsgeschäfte betraut, traten schon ini Frühjahr 1917 die ersten Veränderungen ein. Herr Kareski mußte infolge beruflicher Ueberlastung den Vorsitz niederlegen, aus gleichem Grunde gab Frl. Cohn die Geschäftsführung ab. Herr dand. ardi. Schragenheim vom Vorstand des Bar Kochba—Berlin, im Heeresdienst in die Nähe Berlin* versetzt, übernahm das Amt. Im Herbst entstanden weitere Lücken, die bisher nicht ausgefülft werden konnten. Herr Hirsch rückte in® Feld- Herr Dr. Tuch-Hamburg legte sein Mandat nieder. Ihrer wertvollen rührigen Mitarbeit beraubt, glauben die drei übriggebkebenen Mitglieder des Kriegsausschusses dennoch — soweit es in ihren Kräften stand — vorbereitende Arbeit geleistet zu haben. Heir Dr. Münz ist jetzt als Redakteur der Turnzeitung dem Kriegsausschuß beigetreten. Möge ein naher Friede die zahlreichen Keime, die ausgestreut wurden, zur Entfaltung bringen I Schrghmt Aus Deutschland. Vou der Leitung des Deutschen Kreises der Jüdischen Tumerschaft- Die anregende Tätigkeit, die der Kriegsausschuß der Jüdisch»* Tumerschaft im letzten Jahre im Deutschen Kreis entfaltete, ist, wie die durchaus erfreulichen Berichte einiger Vereine zeigen, auf fruchtbaren Boden gefallen. Wiederholt ist auf die Bedeutung der Frauen' und Jugendabteilungen hingewiesen worden, die als Stamm sich tragfähig erweisen, um später bei der Heimkehr der männlichen Mitglieder aus dem Felde zum sofortigen Ausbau des Vereins überzuleiten1* Rege Korrespendenz mit den im Felde Stehenden wurde den Vereinen zur Pflicht gemacht. Die diesbezügliche Tätigkeit der PO* Server und Hamburger ist vorbildlich. Der Kriegsausschuß begrüßt das im Berichtsjahr wieder aufgenommene Erscheinen der Bar-Kochba- Blätter -Berlin, die dieser Aufgabe vornehmlich dienen sollen. Umsomehr als diese der Initiative der Jugendabteilungen ihr Leben verdanken. Die Ivria-Blätter, deren Entstehen unser letzter Bericht verzeichnen dürft*» haben durch ihr regelmäßiges Erscheinen wesentlich zu dem festen Zusammenhalt der Ivrier beigetragen. Mit drei Fragen hat sich die Leitung eingehend beschäftigt und «Sjlf sie die Aufmerksamkeit der Vereine gelenkt. An erster Stelle ist hier djw militärische Vorbildung der Jugend zu nennen. Reiffi«®* Diskussion dieser Materie führte zu dem Beschluß, zur Bildung eigen*' Jugendkompagnie alle Kreisvereine dringend aufzufordern. Bar Kochba-Hamburg hat Imit seiner Jugend'kompagnie 9 siCh bereit* die öffentliche Anerkennung des kommandierenden Generals erworben. Dl* jugendkompagnie 6 des |Bar Kodiba-Berlin hat bei 3 Waldläufen! erfolgreic» mitgewirkt. Leider ist der häufige Wechsel der Führer vo: .ngünstig®® Einfluß auf ihre Entwicklung gewesen.

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