Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 1916-1918
- Issue
- Erste Kriegsnummer (Dezember 1916)
- Date
- 1916-12-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- IRI
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6 No. 1 Einnahmen. 1914 1915 1916 M. M. M. B. K. Berlin .. 130,— 340,— 160,— Ifftus Berlin. 417,60 . 360,90 160,— B. K. Hamburg.. . 455,68 170,— 60,— München. 50,— 40,— 30,— Köln. 410,35 101,25 135,— V. J. St. 23,— — — Stettin. 1,— 2,— 12,05 Posen. 135,— 150,— 75,— Königsberg. 270,— — 20,— Breslau . 43,80 — — Heidelberg . 64,80 — — Kattowitz. 30,— — — Samter. 32,— — — Halberstadt. 60,— 50,— — Oesterreich. — — 170,— Summa: 2122,23 1223,15 906,80 Die Zahlen über das Jahr 1914 sind jedoch absolut unvollständig und können zur Beurteilung nicht mit herangezogen werden, das erste Quartal fehlt dabei überhaupt. Einnahmen durch Förd'ererbeiträge: 1915 .. 496,35 M. 1916 .. 579,— M, 1075,35 M. Nach den mir vom Büro gegebenen Zahlen war mir eine genauere Bilanz zu machen, nicht möglich. Ich füge hinzu, daß eine Angabe über diel Ausgaben im Jahre 1914 überhaupt fehlte, und daß der momentane Bestand ungefähr 1000 M. beträgt. Es wird im Anschluß an die Bilanz die Finanzgebarung besprochen. An der Debatte über den Bericht beteiligten sich die Herren und Damen Scholem, Münz, Weigert, Wigderowitsch, Hirsch. Herr Dr. Münz führt aus: Die Finanzgebarung war bis zum Kriege folgende: Aus den Verbandsbeiträgen der Vereine überwies die Verbandskasse den Kreiskassen ein Dritteil zur Deckung spezieller Unkosten der Kreise. Eine Aenderung im Sinne einer Kassentrennung sei vor dem Kriege geplant gewesen, aber nicht mehr zur Durchführung gelangt. Da zurzeit die Arbeit kaum zu trennen sei, halte er auch die Trennung der Kassen für die Aufgabe einer späteren Zeit. Herr Hirsch möchte alle Mittel, die den deutschen Vereinen entstammen für diese verwandt sehen und plaidiert aus diesem Orunde für Kassentrennung. Herr Dr. M ü n z, Herr Scholem, Frh Cohn weisen darauf hin, däß ohnehin die jetzt zu leistende Arbeit den deutschen Vereinen wesentlich zu Oute kommen wird, daß aber trotzdem alle Arbeit, die für außerdeutsche Vereine (Polen) möglich ist, getan werden muß und betonen nochmals, daß bei der heutigen Lage weder getrennte Arbeit noch getrennte Kasse rrtührung zweckmäßig sei.