Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 15 (1914)
- Issue
- 1 (Januar/Februar 1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 30 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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30 No. 1 d) Vorschwingen des Körpers und Bein heben, Füße aui eine Sprosse legen zum Querliegehang (Körper ganz gestreckt). e) Im Querliegehang, Arme beugen und strecken mit Rückwärtsbeugen des Rumpfes. f) Im Querliegehang, lösen der 1. (r.) Hand und Vierteldrehung I. (r.) zurück zum Liegehang. II. Kleine Springkasten. Man beginne iür die II. Stufe mit einem Sprung über 2 mit ihrer langen Seite aneinandergestellten Kästen und steigere allmählich bis zu einem Sprung über 3—4 Kästen. Wenn die Sprunglänge nicht mehr zu steigern ist, lasse man über 2 übereinandergestellte Kästen springen und Schlußsprünge aus Stand verschiedener Kombinationen (über einen Kasten, von einem Kasten über den nächsten in einiger Entfernung aufgestellten Kasten usw.) ausführen. III. Stufe: Schräge Stangen, Bock. I. Schräge Stangen. Aus dem Schwung im Beugehang: a) Beim Vorschwung Hochschwingen der Beine und Auflegen der Füße zum Liegehang. Haltung: Kreuz durchgebeugt, Kopf im Nacken, Arme und Beine gestreckt. b) Ueberschlag zum Seitstand hinter dem Stangensystem. c) Abhang und zurück in den Beugehang. d) Aufklettern an einer Stange, Umklettern zur nächsten, Abrutschen. e) Hangeln aufwärts im Beugehang und Hangzucken abwärts im Beuge* hang. f) Hangzucken aufwärts mit Schwung im Beugehang, Herunterlassen zum Streckhang, Lösen der 1. Hand, halbe Drehung rechts und Fassen der nächsten Stange mit der 1. Hand im Ellgriff, Abwärtshangeln im Ellgriff. II. Bock. Hocke. Anmerkung: Hocke wird zunächst mit Hilfe auf beiden Seiten ausgeführt. Die Hilfegebenden fassen von hinten den Oberarm in der Achselhöhle und heben die Turnerin auf diese Weise über den Bock. Dann Hilfe auf einer Seite und schließlich ohne Hilfe. Methodische Regel. Bei allen Uebungen, die in die Ausgangsstellung zurückführen, Ist eine mehrfache Wiederholung der Uebung selbstverständlich. „Die Uebung wird immer durch die Uebung korrigiert.“ Wer diese ReSe* nicht beachtet, begeht' einen groben methodischen Fehler. Das Wlntertraining des Leichtathleten* Von FritzAbraham. Man hat häufig geglaubt, den Wert des leichtathletischen Sports durch den Hinweis herabsetzen zu können, daß es sich bei ihm um ®*ne” spezifischen Sommersport handele, der seine Anhänger im Winter nicht beschäftigen vermag. Solch ein Hinweis hat, wie wir wissen, nur eine sen theoretische Berechtigung. Denn in der Praxis verhält sich die Sache doc