Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Journal
- Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
- Volume
- 15 (1914)
- Issue
- 1 (Januar/Februar 1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/6492379-5965026-5965364--348-4922530- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
No. 1 27 bleiben. Cr kann nach oben, unten und überhaupt in jeder erdenklichen Richtung geführt werden. Auf unseren Fall, den Stabhochsprung angewandt, bedeutet das, daß der Griff der Hände etwa in Schulterbreite am Stabe dem Körper an und für sich schon einen Teil seiner Bewegungsfreiheit raubt. Der Sporlsmann ist deshalb, nachdem er den Anlauf genau so ausgeführt hat wie der Turner, darauf bedacht, die untere Hand an die obere heraiizufiihren. so daß er senkrecht an der sich aufrichtenden Stange hängt. r» r .'Ur'ii » #■ <*"*■ -rriif;' - ann folgt ein kräftiger Klimmzug mit gleichzeitigem Aufzug. Der Körper '11d dann der Latte mit der Brust zugewandt und zum Handstand herauskedrfickt. Nun winkelt man den Körper im Hüftgelenk über der Latte, die ande lassen den Stab los, und Arme und Brust werden energisch vom Geat WeKKeschwungen. D n^er ^ortei' dieser Sprungart vor der turnerischen liegt auf der Hand. as Problem des Sprunges, den Schwerpunkt des Körpers möglichst tief zu erlegen, ist in idealer Weise gelöst. Oder einfacher: Der Körper kann